v. Taube.
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Ernst Gottfried auf hulm, platschkau und Fichtenberg, kitt-meister im Sächsisch-Polnischen kürassier-kegiment v. keuß, geboren imJanuar 1662, starb in Polen im Feldlager an einer Blessur am22. September 1697 h.
Johann Gotthard, kittmeister im kürassier-kegiment GrasTrautmannsdorff, starb in Breslau am 24. Februar 1706 h.
Mit Wilhelm Klbert Gustav Ludwig Ernst Erdmann Gott-lieb v. T., der, vermählt mit Katharina Klexandrine Nataliev. koberti, am 20. Februar l871 zu koschkoroitz kinderlos starb,erlosch das Geschlecht v.T. im Mannesstamm. Seine Schwester KatharinaErdmuth Gottliebe v. T., geboren am 7. Juni l834, vermählt: I.l853 mit Paul Ehristoph Heinrich v. Berg; II.: 1860 mit Friedrichv. Tramon, hat einen Sohn Bertram v. Eramon, der als Inhaber desvon Frau Katharina v. T., geb. v. koberti am 21. Juli 1874 gestiftetenFideikommisses koschkowitz im Keg.-Bez. Dppeln, am 4. Mai 1896 dieköniglich preußische Genehmigung erhielt zur Vereinigung seines Namensund Wappens mit denen seiner Mutter, der letzten des Geschlechts v. T.h.
Wappen: In Blau zwei schräg gelegte, oben und unten je dreimalgeästete schwarze Stämme über einander. Helm mit Bausch (mitunter auch ge-krönt); das visier des Helms ist schräg nach rechts unten durchbohrt von einemSchwert mit goldenem Griff. Kleinod: Lin Busch schwarzer Hahnenfedern.Decken schwarz-blau. Siebmacherl, Tas. 157 Nr. 4 unter den „Mepßnischen".
v. Taube, auch Freiherren und Grasen.
Das Kittergeschlecht v. Taube stammt aus Estland, tritt imJahre 1373 zum ersten Male urkundlich in den Estnischen Landenharrien und Wierland aus und ist seit der ersten Hälfte des 15. Jahr-hunderts im Stift Dorpat und Erzstift kiga nachweisbar. Kus demLstländischen Stammhause Maart und hallinap stammt der nach Sachsengekommene Zweigh.
h Nach der Inschrift seines Denkmals in der Kirche zu Koiskau in Schlesien,Vierteljahrsschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie, XI. (1883) S. 203.
2) Ebenda.
>) Th. Löschke a. a. V. S. 92, Taf. Hl; Frh. v. Krane u. Hildebrandt,Wappen- und Handbuch des in Schlesien landgesessenen Rdels, 1901 — 1904, S. 22.
tz vergl. Michael Frh. v. Taube, Stammtafel des freiherrlichen Zweiges derFamilie v. Taube (1899): ferner (Mitauer) Jahrbuch für Genealogie, Heraldik undSphragistik, 1902, S. I ff., wo der verf. u. a. zu dem Resultat kommt (S. 21), daß diedirekte Stammheimat der Baltischen v. T. Rnhalt war, von wo das Geschlecht in dieBaltischen Lande einwanderte. Siehe auch (Mitauer) Jahrbuch für Genealogie rc. 1903und 1906, S. 161 ff. — Während des Druckes erschien von dem groß angelegten „klrchivdes uradeligen Geschlechts Taube, sonst Tuve genannt" der I. Band der I. Rbteilung,enthaltend „Oer Ursprung des Geschlechts", ein auf den eingehendsten Forschungenberuhendes, mit Rbbildungen im Text, 8 Tafeln und 3 Übersichtskarten ausgestattetesWerk (St. Petersburg, 1911). Der Verfasser Prof. Or. Michael Frh. v. Taube kommtzu dem Ergebnis, daß das altlivländische Geschlecht Taube — Tuve, das nach alter Über-lieferung aus Westfalen stammen soll, in Wirklichkeit einer Ritter- und Ministerialen-familie des Unterharzes (vupe) entsprossen ist (S. VIII, 104, 183 und passim).Die Familie blüht gegenwärtig in Rußland, Deutschland und Schweden (1 adelige,5 freiherrliche, 2 gräfliche Linien).
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