Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
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942
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v. Sulkowski.

v. Theler die Güter holscha nebst Dubrau (beide 880 von Königs-wartha, 0 von Neschwitz) und Lauske (88^V von Königswartha, 0 vomKloster Marienstern) für 39000 Taler Kauf- und l 00 Dukaten Schlüssel-geld; ferner im Jahre 1737 Neschwitz (8 von Königswartha) von derHerzogin Ursula Tatharina von Württemberg für 70000 Taler, am

3. Dezember 1738 wurde er belehnt; dann am 7. Januar 1738 vonden Erben des 1731 gestorbenen Adolph Gottlob v. pentzig das Kunkel-,Erb- und Spill-Lehngut Zescha (bl von Neschwitz) für 28000 Taler,am 3. Dezember 1738 erhielt er den Erbbrief; hierauf am 29. Oktober1739 das Gut Doberschütz (^V von Neschwitz) von Wolf Gottlobv. Muschwitz für 10000 Taler und 50 Taler Schlüsselgeld; ferner am7. April 1740 das Gut Jeßnitz (8^V von Neschwitz) von Frau verw.Oberst Henriette Sophie Marie v. Schmiskal für 21000 Taler; endlicherwarb Gras Alexander Joseph am 24. Juni 1740 das Lehngut pusch -witz (8>V von Neschwitz, 0 von Jeßnitz) von Friedrich August v. Luttitzfür 11 000 Taler, am 20. Juli 1747 erhielt er den Lehnbrief überJeßnitz und Puschwitz h.

Um 3. Dezember 1757 verkaufte Fürst Alexander Joseph v. S.seine Dberlausitzischen Güter, nämlich 1. Neschwitz mit Neudorf, Lomske,Lissahora und Siebitz; 2. Zescha; 3. holscha mit Lauske und Dubrau;

4. Jeßnitz mit Guhra; 5. Doberschütz; 6. Puschwitz, für 220000 Taleran den wirklichen Geheimrat Johann Heinrich Simonis. (Der eigent-liche Käufer war Wolfgang Edler Herr v. Niesch, Simonis nur seinMandatar). Fürst Alexander Joseph schenkte das nach Abzug der aufdiesen Gütern an 64800 Talern hastenden Schulden übrige Ouantumvon 155200 Talern seinem ältesten Sohn, dem Fürsten August v. S.,kaiserlich wirklichem Geheimrat und Kämmerer, am 3. Dezember 1757dergestalt, daß letzterer den Betrag dieses Kapitals sich bei künftigerväterlicher Erbteilung mit seinen Geschwistern anrechnen zu lassenhabe^).

Fürst Anton Stanislaus, geboren zu Neisen am 6. Februar 1844,starb zu München am 16. Juni 1909. Er stammte aus der II. Liniedes fürstlichen Geschlechts S., die mit ihm im eigenen Stamm erloschenist- Da seine Witwe nicht erbberechtigt ist, so fiel seine Herrschaft Neisen

9 Der König - Kurfürst genehmigte am 18. Juli 1740, daß Graf AlexanderJoseph v. S. wegen der erkauften Güter Doberschütz, Jeßnitz und Puschwitz zu Ab-legung der Lehnspflicht durch einen Bevollmächtigten admittiert werden möge.

h In der Schenkungsurkunde für seinen Sohn,geben auf Unserm fürstlichenResidenz - Schloß zu Reußen f Reisens in Großpohlen den Z. Oöasiribr. 1757" sagtFürst Alexander Joseph:wir thun mit diesem offenen Briefe kund, daß Wir Unsersältesten prinzens Liebden, Herr August Fürst von Lulkowski, Römisch - Kayser-licher Majestät würcklichen Geheimden Rathe und Lämmerern, aus sonderbarerPropension und zu einem Fürstväterlichen ^.äjuto Sr. Liebden besondern Hofhaltung,die aus Unsern Dber-Lausiczer Ritter-Gütern bey dem würcklichem Geheimden Kriegs-Rathe, Herrn Johann Heinrich Simonis auf wiednicz und pannewicz, vermöge Kauf-briefs 6. ä. Reußen den Z. Oaosmbr. 1757, nach Abzug derer Ihm assignirten be-nannten hypothekarischen Schulden zu fordern habenden 155 200 Rthlr. erb- undeigenthümlich gejchencket haben" . . . Lehnsakten Neschwitz.