zu Stolberg.
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1748, gestorben am 18. Januar 1821 aus seinem Gute wiedebye imSchleswigschen, und Friedrich Leopolds^), geboren zu Lramstedt am7. November 1750, gestorben auf der hannöverschen Domäne Sonder-mühlen im Gsnabrückschen am 5. Dezember 1819. Dieser legte sein Nmtals Präsident der fürstbischöflichen Negierung zu Lutin im Jahre l800nieder und trat am 1. Juni dieses Jahres in der Hauskapelle der FürstinGalizin zu Münster mit seiner Gemahlin und seinen Rindern, die ältesteTochter ausgenommen, zum Katholizismus über. Gras Friedrich Leopoldvermählte sich: l. am ll.Iuni 1782 mit Henriette Eleonore Ngnesv. lvitzleben, geboren am 9. Oktober 1761, gestorben am 15. November1788, Tochter Ndam Levins v. lv.; II. zu Rönigsbrück am 15. Februar1790 mit Sophie Lharlotte Eleonore Gräfin v. Nedern, geborenam 4. November 1765, der zweiten Tochter des am l. Juli 1789 ge-storbenen königlich preußischen Gberhofmarschalls Grasen SiegmundEhrenreich v. N. aus Rönigsbrück und der Maria Johanna v. horguelin.In dem am 2l. Mai 1790 getroffenen vergleich der gräflich Nedern-schen Rinder waren an Sophie Lharlotte Eleonore die Güter Brauna,Nohrbach (beide von Ramenz), Schwosdorf (M von Ramenz),
häslich (>V8^ von Ramenz), ebenso Petershain (^V von Brauna)und Liebenau (bl^V von Ramenz) zugesallen,' am 5. Npril 1791 empfingsie die Belehnung, hierzu kaufte sie am 17. Mai 1817 von HansWilhelm Ndolph Grasen v. Ralckreuth die Güter Großgrabe undBulleritz (beide von Ramenz, blO von Rönigsbrück). Liebenauverkaufte sie 1822 an ihren Sohn Tajus Neichsgrasen zu St. für 19000Taler und 400 Taler Schlüsselgeld.
Gräfin Sophie Lharlotte Eleonore starb zu Rumillies bei Tournayin Belgien am 8. Januar 1842, nachdem sie einen großen Teil ihresNachlasses zu einem in ihrer Nachkommenschaft forterbenden männlichenPrimogenitur-Fideikommiß bestimmt hatte h.
tz vergl. über beide die Deutschen Literaturgeschichten und die AllgemeineDeutsche Biographie, Band 36, s. v.i Ruf Leinwald in Gel gemalte Bildnisse des Oichter-paares befinden sich im Schlosse zu Brauna. vergl. Gurlitt, Bau- und RunstdenkmälerSachsens, 38. Heft, S. 341, 342. Ebenda sind ferner Gemälde auch anderer Gliederdes Stolbergschen Geschlechts verzeichnet.
2) In dieser Verfügung hatte Sophie Lharlotte Eleonore „Reichsgräfin zuStolberg-Stolberg, Gräfin zu Rönigstein, Rochefort, Wernigerode und Hohnstein, Herrinzu Eppstein, Rlünzenberg, Lora, Rlettenberg, Brauberg und Rgimont, Erb- undGerichtsherrin auf Brauna mit Rohrbach. Schwosdorf und Häslich, Petershain, Groß-grabe und Bulleritz" folgendes bestimmt: Den Gegenstand des Fideikommisses bildenBrauna mit Rohrbach, Schwosdorf, Häslich, Petershain, Liebenau. Vas zu be-gründende Primogenitur-Fideikommiß vererbt sich zunächst nach dem Rechte der Erst-geburt in der ehelichen männlichen Deszendenz des von der Stifterin zum erstenBesitzer bestimmten Grafen Johannes Petrus Lajus zu St.-St. Sollte dieser ohnemännliche Deszendenz sterben oder seine eheliche männliche Deszendenz erlöschen,so soll Graf Franz Joseph zu St.-St., einziger Sohn des am y. Rugust 1840 ver-storbenen Franz Friedrich Leopold Grafen zu St.-St. oder seine männlicheDeszendenz nach dem Rechte der Erstgeburt im Besitze des Fideikommisses folgen,würde auch Franz Joseph ohne Deszendenz sterben, so soll Graf Bernhard Joseph:sollte auch dieser ohne eheliche männliche Deszendenz sterben, so hat Graf JosephTheodor in dessen Rechte zu treten, würden alle Söhne der Stifterin und auch