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zu Stolberg.
v. Larlowitz die Mannlehngüter Krischa und Groß-Tetta (0 und O80von Weißenberg) samt pertinentien für 110 000 Ntlr.,' am 8. Mai l 799erhielt er den Lehnbries. Er verkaufte den gesamten Besitz am 14. Juli1804 für 110000 Ntlr.'an Christian Gottfried Schmidt, Klausmann inDresden. —
Der Hauptlinie Stolberg-Stolberg, und zwar dem älterenZweige, gehören die folgenden an:
Christoph Ludwig II?), geboren am 14. März 1703, gestorbenam 20. August 1761, vermählt am 4. März 1737 mit Louise CharlotteGräfin zu Stolberg-Noßla, geboren am 6. Juni 1716, gestorben am15. Juni 1796, hatte neben anderen Kindern einen Sohn Georg, kur-sächsischen Hauptmann der Grenadiergarde, geboren am 14. Juli 1750,gestorben am 20. Februar 1830, der sich am 16. Februar 1784 mitMaria Philippina Joseph« Johanna Elisabeth Gräfin Volza,der zweiten Tochter des am 15. August 1782 verstorbenen kurfürstlichSächsischen Geheimen Kats Joseph Neichsgrafen v. B. vermählte. Geborenam 2. November 1765, wurde sie in der katholischen hoskirche zu Dresdenam 3. November getauft^). Friedrich Ludwig v. Wurmb, kurfürstlichSächsischer Konserenzminister und wirklicher Geheimrat, kaufte als ihrVormund für sie am 10. Februar 1784 von den sieben Kindern FriedrichAlbrechts d. I. v. Goetz das Gut Zern a (Odl0 von Kamenz) für 17 500 Ntlr.,-am 19. Dezember 1786 erhielt sie den Erbbrief. Km nämlichen Tagekaufte v. Wurmb für sie auch das Gut Näckelwitz (080 von Kamenz,8 von Zerna) für 59 500 Taler. Zerna verkaufte sie am 24. Mai 1800an Ernst Carl Gottlob v. Nex. Nus ihrem Gute Näckelwitz starb sieam 20. April 1846. Als einzigen Intestaterben hinterließ sie ihren SohnHermann Grafen zu St.-St., geboren am 10. Juli 1795, K. K. Ober-leutnant. Dieser, am 22. Juli 1846 mit Näckelwitz belehnt, verkauftedas Gut nebst pertinentien am 1. Mai 1869 an Franz Joseph Grafenzu St.-St., dem jüngeren Zweige angehörig (vergl. S. 939), für 107 500Taler, wovon 7500 Taler auf den Veilaß gerechnet wurden. —
Dem jüngeren Zweige der Hauptlinie Stolberg-Stolberg sind folgendehinzuzuzählen:
Lhristian Günthers, ein jüngerer Bruder des Grafen ChristophLudwigs II. (siehe oben den älteren Zweig), geboren am 29. Juni 1714,gestorben am 22. Juni 1765, königlich Dänischer Geheimrat, Gberhos-meister der Königin Sophia Magdalena v. Dänemark, vermählte sicham 26. Mai 1745 mit Christiane Charlotte Friederike Gräfin zuCastell-Nemlingen. Lhristian Günther ist der Vater der beidenDichter, der Grasen Lhristian, geboren zu Hamburg am 15. Oktober
>) Ebenda, s. v.
'h 3n ihrem Taufschein heißt ex . . . „Rar6nts8 srant sxesllentissimusäominus 4osspliu8 8. R. 4 . eoms8 äs 8ol?a a eonsiliis intimis ssrsvissimislsstoris 8axonias, st sxesllsntissirna clomina -loanria blspomuesna, nata ooms88. R. 4 . blartinit?, lsZitimi eonfu^ss. Ratrini srant lVlaria Llisabstü Rsisksl st,loann68 Rubinßssr, amdo paupsrss" . . . Lehnsakten Näckelwitz.
") Genealogisches Reichs- und Ltaatshandbuch l796, I. Teil, 8. v.