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2 (1913)
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v. Ltarschedel.

Bruders Christoph Dietrich Tode fiel dessen Besitz an Steinigtwolmsdorfund Bingenhain an dencustodirten" Georg d. I. Dessen Burator, derNotarius publicus Gabriel Steinberg, wurde 1635 mit den Gütern be-lehnt. Georg d. I. starb, wie die Bingenhainer Lehnsakten melden,nachausgestandener Leibesschwachheit" am 17. März 1646uffm Hause hohn-stein" ohne Leibeserben.

Georgs d. I.Vetter" Heinrich v. St.cle Borna, InnocentiiSohn", geboren in Dresden am 17. März 1584, zehn Uhr vormittagsh,erhielt Indult wegen Ringenhain und pertinentien am 18. Februar1647 2), starb aber bereits am 12. Mai 1647 im BIter von 63 I. 2 M.Bis Lehnsfolger gaben sich an: Heinrich v. St. auf Mölbis für sichund in Vormundschaft Dietrichs und haubolds v. St. Gebrüder zuBorna und Merzdorf nachgelassener Söhne, als Hansen Georgens undInnocentii, auch Bdam Heinrichs; ferner Friedrich v. St. a. d. h.Bensen, jetzt zu Schandaus, für sich; haubold Heinrich v. St. für sichund nebst Frau Maria Elisabeth geb. v. Weiler samt ihrem kriegischenVormund Innocentius v. St. aus Syhra und hopsgarten, kurfürstl.Bppellationsrat in Dresden, Bernhardt v. St. sel. hinterlassene SöhneFriedrich und haubold Magnus v. St., Gebrüder, desgleichen inVollmacht Heinrichs v. St. des Busländischen.

Hans Georg und Innocentius Gebrüder v. St., ferner Dampflugk in Vormundschaft Bdam Heinrichs v. St. verkauften 1654Steinigtwolmsdorf an Christian Hartmann. Hans Georg, geboren zuBorna am 10. Mai 1627, gestorben im Blter von 44 Jahren am6. März 1672; Innocentius, geboren zu Borna am 13. Januar 1629,gestorben mit 45 Jahren am 8. Mai 1674, waren Söhne Dietrichsv. St. auf Borna, Mölbis und Droßdorf, kurfürstlichen Obersten zu Fußund der' Tatharina Margaretha geb. v. Schleinitz a. d. h. Hofund Bornitz h.

Wir erwähnen noch einige in den Lehnsakten unter den Mit-belehnten und verwandten genannte Geschlechtsangehörige:

Bernhard v. St., kurfürstlich Sächsischer hofmarschall, dessen nichtmit Namen aufgeführte Gattin in Dresden am 19. November 1628 starbund am 11. Dezember in der Sophienkirche bestattet wurde I, hatteeinen Sohn Bernhard d. I. Dieser, als Oberstleutnant in Französischen

>) I- G. Michaelis, Oresdn. Insariptionss und Kpitupkia, 1714, 5.25.

h Nach einem Bericht des Kammerprokurators Benjamin Lenker an den Kur-fürsten vom 30. November 1672 hatte Georg d. I. v. 5t. auf 5teinigtwolmsdorfnicht allein das Dorf Ningenhain, sondern daneben noch 8000 Taler Barschaft zu Lehngetragen und war damit vom Gberamt belehnt worden. Nach seinem im Fahre 1646erfolgten Tode taten seine Lehnserben zwar der Lehn am Gute Ningenhain Folgeund wurden damit belehnt, an der Lehnbarschaft suchten sie indessen die Lehn imGberamt nicht nach. Nm 20. Juni 1655 hatte deshalb der Kurfürst verordnet, dieseLehnbarschaft zur Laudeshauptmannschaft zu bringen und da zu verrechnen.kf.-Lt.-N. Noo. 9546, Erstes Buch Dberlaus. Lehens-Lachen, 1637 73, Fol. 303.

9 Über Friedrich v. 5t. vergl. Vierteljahrsschrift für Mappen- rc. -Kunde,XXX. Jahrgang, 1902, 5. 195: Ermisch' Neues Krchiv für Lächsische Geschichte,XXII. Baud, 1901, 5. 304.

9 kj--bt.-N. Geneal. Noo. 7810, v. Ltarschedsl.

h Tbendn.