v. Ltaupitz.
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Diensten stehend, fiel im Jahre 1645 im Treffen bei herbsthausen, un-weit von Mergentheim, vermählt war Bernhard d. I. mit MariaElisabeth v. Weiler, Tochter des fürstlich Württembergischen Rats,Hofrichters zu Tübingen und Dbervogts zu Schorndorf,- am 3. August1639 hatte in Straßburg die Eheberedung stattgefunden. Rinder Bern-hards d. I. waren Friedrich, haubold Magnus, Bernhardineund Maria Elisabeths, haubold Magnus war viele Jahre langPage bei Herzog Eberhard von Württemberg. —
In der Feldschlacht vor Leipzig 1631 fiel „ritterlichen Todes" derGberstwachtmeister haubold v. 5t. Seine Gattin Maria Magdalena,einzige Tochter Bernhards v. Starschedel, schenkte einem Bostliumusdas Leben, der am Freitag nach Ostern 1632 s6. Aprils getauft werdensollte. Rurfürst und Rursürstin waren zur Taufe geladen"). —
Ein haubold v. St. starb 1626. Seine Söhne Friedrich undDietrich v. St. baten um Mitbelehnung mit ihrer Vettern Güter Steinigt-wolmsdorf und Ringenhain. Ihr Stiefbruder haubold v. St. stand inDänischen Diensten und war angeblich um diese Zeit von Tillps Truppengefangen o). —
Der Rriegshauptmann Heinrich v. St. starb zu Ende 1654 oderAnfang 1655. Seine Witwe Thristina geb. v. d. Oelsnitz lebte zuEnde 1655 in Dschatz. Beider Sohn war haubold Heinrich v. St.h —Endlich sei noch erwähnt Frau Ursula Margarethe v. ponickau,geb. Starschedelin a. d. h. Steinigtwolmsdorf, gestorben am 26. No-vember 1626 abends zwischen sieben und acht Uhr im Alter von40 Jahren I.
Wappen: Schild schrägrechts geteilt von Rot, Silber, Schwarz.Gekrönter Helm. Rleinod: Offener Flug, geteilt wie der Schild, undzwar der rechte Flügel schräglinks, der linke schrägrechts. Decken rechtsschwarz-silbern, links rot-silbern. Siebmacher I, Taf. 160, Nr. 2 unterden „Mepssnischen".
v. Staupitz.
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts machen sich Angehörige desalten Meißnischen Adelsgeschlechts v. Staupitz auch in der Gberlausitzansässig. Der erste, dem wir hier begegnen, ist Lhristoph v. S. Lrhatte von den Vettern des verstorbenen Dr. Andreas Paul das GutGroh-harthau (^V8>V von Bischofswerda) gekauft. 2000 Gulden dervon ihm zu erlegenden Raufsumme hatte Lhristoph von seinem SchwagerHartmann pistoris zu Seußlitz und Hirschstein ausgenommen und ausharthau eintragen lassen. Am 4. Juni 1597 wurde Christoph mit Groß-harthau belehnt. Mitbelehnt wurden Christophs Bruder Günther,sowie seine „Vettern" Ramseld und Heinrich Günther v. S. Günther
l) Ebenda. ch Ebenda.
Lehnsabten Steinigtwolmsdorf und Mngenhain. tz Ebenda.
5) 3 . G. Michaelis, vreßdnische Inseriptiones und Rpitapliia, 1714, S. 244.