v. Starschedel.
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beiden genannten Söhne und ebenso auch für ihre Person die Lehn überGeorgs d. 6. hinterlassene Güter in der DberlausitzI. Der eben erwähnteOtto v. St., als „Ritter" bezeichnet, Herr auf Schluckenau, Rödern undGotha, Präsident des Geheimen Rats zu Tassel, kaufte von Nikolv. Rechenberg einen Rnteil von Neukirch (080 von Bischofswerda) undempfing am 22. November l6l7 die Belehnung I. Er starb um dasJahr 1623, woraus sein Sohn Christian die Lehn an den GüternRödern und Gotha, sowie die NNtbelehnschast an seiner Vettern GutSteinigtwolmsdors suchte. l639 bemächtigte sich Thristian unterSchwedischem Schutz wieder der Herrschaft Schluckenau, die seinem Vaterkonfisziert worden warh. vorübergehend befand sich Thristian in einemgeisteskranken Zustand und war deshalb unter Ruratel gestellt wordenh.vermählt war er mit Maria Elisabeth geb. v. hartitzsch, seineeinzige Tochter hieß Rnna Barbara Elisabeths.
I. Christoph Dietrich v. St., Georgs d. R. Sohn, war geistes-schwach. Gemeinsam mit seinem Bruder Georg d. I. wurde er am2l. November l6l7 belehnt mit Steinigtwolmsdors und dem halbenDorfe Ringenhain°). Im Jahre 1636 wurde nach Rngabe der Ringen-hainer Lehnsakten „der blöde Ehristoph Dieterich v. St. bei) des FeindesEinsall von Eroaten entleibet", woraus sein Rnteil an diesen Güternseinem Bruder Georg d. I. zufiel.
II. Georg d. I. v. St., Georgs d. R. Sohn, war beim Todeseines Vaters außer Landes h. Seit dem Jahre 1624ch saß er, unbekanntaus welchem Grunde, als Gefangener aus dem hohnstein. Nach seines
H H.-St.-6. Noo. 4545, Verzeichnis der Lehen und Leibgedinge in (über-lausitz äs uo 1604-7617, 5ol. 313b.
2) Ebenda, Zol. 334.
3) Vierteljahrsschrift für Wappen-, Ziegel- und Zamilienkunde, XXX. Jahrgg.,1402, S. 145.
tz Christian schreibt an den Kurfürsten, Neukirch den 31. Januar 1657: .. .„Nlßvor vielen Jahren ich so schmertzlich umb meine väterliche Herrschafft Lchluckenaw(zu geschweige» ist anders mein vermögen, so darneben mit aufgangen) kommen bin,habe darob ich mich also entsetzet, daß endlich durch verhängnütz meines liebenGottes ich in so schwere Gedancken und darauff folgende Blödigkeit meines Hertzensund Gemüthes gerathen, ja dergestaldt, daß ich solche Zeit über vor Rngst nichtgewust, waß von mir zu thuen oder zu lassen sep". Jetzt, wo er wieder gesund sei,bittet er die über ihn verhängte Kuratel aufzuheben. H.-5t.-R. Noo. 4521, Gber-laus. Justizsachen, vol. XIV.
h Ebenda.
os „Georgen v. Ltarschedells zu Zteinichtwolmßdorff undt dessen blöden BrudersLhristoff Viterichen v. Ltarschedells INitbelehnte: Snnocentii v. Ltarschedells nach-gelassene Söhne Viterichen zu Borna, Heinrichen, Innocentien undt Hau-boldten. Ltem Haubolden v. Ltarschedells Söhne, Haubolden zu Pensen,Heinrichen, Bernhardten zu Schweinßburgk und Rugusten. Ruch Lasparsseeligen Sohn Hauboldten. Dtten von Starschedel! auf Rödern und Gotha seeligund nunmehr dessen Sohn Thristian. Ruch Morizen zwene Söhne Heinrichenund Nloriz Dieterichen zu Klebergk. Undt die andern v. Starschedell seine Vetternals Balthasar v. Starschedelln und Hansen v. Ltarschedells Söhne, Oiterichen,Heinrichen und Hansen zu Tannewitz". Lehnsakten von Steinigtwolmsdors undRingenhain.
tz H.-St.-R. Noo. 4545, verzeichnüss der Lehen rc., §ol. 313b.
«) vergl. v. Weber, Rus vier Jahrhunderten, II. Band, 1858, S. 347.
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