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2 (1913)
Entstehung
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906
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v. Spor.

Geboren am 6. November 1612 h, trat er in kursächsische Kriegsdiensteund rückte aus bis zum Rittmeisters. Er besaß Nöhrsdors (ldM vonKönigsbrück) und Medingen (80 von Radeburg), hierzu kaufte er imJahre t64y von Wolf Heinrich v. ponickau das Gut lviednitz (8MvonHogerswerda) und wurde am 30. November desselben Jahres belehnt,von Mols Freiherrn v. Lchellendorff aus Königsbrück erwarb er aml7. Mai 1653 vier Halbhüfner, sowie einen Gärtner im Dorfe lviednitz,wogegen er dem Freiherrn v. Schellendorff den Gärtner in Großgrabe(8 von lviednitz) überließ. Ivols Heinrich Unterzeichnete am 27. Rugust1654 nebst zahlreichen anderen Vberlausitzischen Ldelleuten das Lehns-paktumh. Er starb als kursächsischer Kammerjunker undHofrittmeister"am 29. März 1661 und wurde am 18. Rpril in der Sophienkirche inDresden bestattet. Er war vermählt gewesen mit Ursula Margarethev. Schönberg a. d. h. Pulsnitz. Sie war geboren auf Pulsnitz am11. Rugust 1615 zwischen 10 und 11 Uhr und starb am 1. September1686 zwischen 9 und 10 Uhrzu Mittage" im RIter von 70 Jahren11 M. 13 T.h. Nach ihres ersten Gatten Tode ging sie am 2. Juli1662 h in Dresden eine zweite The ein mit dem GberstwachtmeisterBalthasar Rbraham d. I. v. Taubadel.

Ivols Heinrich v. S. hatte nach Rngabe der Miednitzer Lehnsaktendrei Söhne hinterlassen:

Hans Christoph. Siehe unten.

Ivols Heinrich d. I. und

Georg Rudolph Gebrüder v. S. Siehe unten S. 907.

Ihres Vaters Bruder, Hans Christoph v. S., kurfürstlicherKammerherr, Rat und Hauptmann zu Ouedlinburg, wurde Vormund derdrei Brüder.

Dieser verkaufte am 18. Oktober 1669 das verschuldete Gut seinerNeffen und Mündel, lviednitz, an ihren Stiefvater Balthasar Rbraham d.I.v. Taubadel. Der neue Besitzer starb schon im Rugust 1674.

von Ivols Heinrichs Söhnen blieb der älteste, Hans Thristophv. 5., nicht in der Dberlausitz, auch nicht der zweite Sohn, IvolsHeinrich d. I. v. S. Dieser wurde im Jahre 1662 vom Kurfürsten vonSachsen dem Herzog Friedrich Wilhelm von Rltenburg, im folgendenJahre dem Herzog Thristian zu Sachsen als Page empfohlen h. WolfHeinrich d. I. fiel in Geisteskrankheit. Im Jahre 1699 heißt es von ihm:

g G. Dettrich, Monumente und Lpitaphia der Sophienkirche, 1709, S. 26, 130.2) Wolf Heinrich v. S., Rittmeister bei der kurfürstlichen Leibkompagnie zuRoß, erhielt am 16. Februar 1667 eineBestallungsnotul" als solcher. Ls wurde ihmzugesagt ein monatlicher Gehalt von 60 Talern, ferner für vier Pferde und dasGesindedas gewöhnliche Reutertractament, benantlich auf jedes Pferd acht Thalerdes Monats", also jährlich 1104 Taler. Lr erhielt ferner jährlich ein Ehrenkleid undsein Gesinde, gleich andern Unterreutern bei der Kompagnie,Leberep" jLivreej undKleidung. H.-St.-R. Gen. Roo. 7808, Spor.

tz Gberlaus. Lollektions-Werk, I, S. 1056.

h I. G. Michaelis, Oresdn. Dnscriptiones und Lpitaphia, 1714, S. 90.h v. Feilitzsch, Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meiß-nischen Rdels, 1896, S. 313.

v) H.-St.-R. Gen. Roo. 7808, Spor.