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2 (1913)
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905
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v. Spor.

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geboren" in den Reichsfreiherrnstand erhoben wurde und am 27. März1719 seitens seines Landesherrn eine Anerkennung der Standeserhebungerhielt').

In der Oberlausitz siedelte sich um die Mitte des 18. Jahrhundertsan Moritz August Baron v. 5p. Im Jahre 1746 erhielt er, der bisdahin Generaladjutant beim Herzog von Sachsen-Weißenfels gewesen war,vom König von Polen Kurfürsten von Sachsen die Ernennung zum General-adjutanten und Obersten"). Am 21. September 1752 kaufte MoritzAugust von Johann August Adolph v. Warnsdorf die Erbgüter Reich-walde, Wunscha, Eselsberg, Schadendors (sämtlich von Rothen-burg) nebst dem zum Gute Lselsberg gehörigen Anteil von Boxberg(bl^V von Reichwalde) für 54 000 Taler. Er starb als Generalleutnantder Infanterie und Kommandant der Festung Königstein auf demv. Schönbergschen Herrenhofe pfaffroda, wohin er sich mit seiner Gattinin Lrbschaftsangelegenheiten begeben hatte, nach einem viertägigenhitzigen Katarrhalfieber am 11. Juni 1765 früh zehn Uhr im Alter von53 I. 9 M. 1 T.; am 14. d. M. wurde er daselbst in der Gruft seinerseligen Schwiegereltern bestattet.

vermählt hatte sich Freiherr Moritz August aus der Festung König-stein am 16. November 1762 mit Johanna Elisabeth Wilhelminegeb. v. Schönberg, geboren am 2. Juni 1743. Sie schloß am 27. No-vember 1766 eine zweite Ehe mit Johann Taspar Gottlob Grafenv. Rex, kurfürstlichem Kammerherrn und Reisemarschall, am 25. April1787 eine dritte mit Georg Wilhelm Grasen v. hopffgarter>b).

Frhr. Moritz August hinterließ eine einzige Tochter: Auguste(Augustine) Antonie Wilhelmine, geboren aus dem Königstein am19., getauft am 25. November 1764. Seine Witwe und seine Tochtererbten je die Hälfte des Nachlasses und verkauften die oben genanntenGberlausitzischen Güter am 9. Oktober 1775 für 54000 Taler an WolfThristian Albrecht II. v. Soeben.

Ein Bruder des Freiherrn Moritz August war Feldmarschall inkurfürstlich hannöverschen Diensten, seine Schwestern waren JulianeErnestine Sophia v. Weiche, geb. v. Sp. und Lhristina AnnaBarbara verw. und geb. v. Sp.; letztere war vor ihrem Bruder MoritzAugust gestorben.

Wappen: Im goldenen Schilde eine schräg liegende schwarze Tür-haspe (ursprünglich Sporn). Gekrönter Helm. Kleinod: Offener Flug,gezeichnet wie der Schild. Schildhalter: zwei goldene Löwen.

v. Spor (v. Spohr).

Der erste Angehörige des alten Meißnischen Adelsgeschlechts v. Spor,der sich in der Oberlausitz ansässig machte, war Wolf Heinrich v. S.

tz 111. Gritzner, Ztandes-Lrhebungen und Gnaden-Acte, II. Ld., 1881,5.488.-) k)--§t.-6. Een. I^oe. 7808, Zpörcken.

ff vcrgl. Gothaisches Genealog. Taschenbuch der Adelige» Hliuser, xyoZ, s. v.

v. Ilex.