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v. Spörcken.
1811 mit Loga belehnt. Er starb am 7. (9.) September 1820 in Dresdenmit Hinterlassung der Gattin Henriette Eleonore, geb. v. haugk undzweier minderjähriger Kinder:
Louisa Emma, * 23. Dezember 1801, undSophie Natalie, die im Alter von 17 Jahren und 3 Monatenam 19. Oktober 1820 verstarb.
Die ihrer verstorbenen Tochter gehörig gewesene Hälfte von Logaerbte die Mutter und erhielt am 20. August 1821 den Lrbbrief. Dieseverkaufte gemeinsam mit ihrer Tochter Louisa Emma, die sich mit LudwigErnst v. Brandenstein, Kammerjunker, Leutnant und Adjutant, vermählthatte, das Rittergut Loga am 19. April 1826 an Wilhelm Eduardv. Gottschalck und Otto Heinrich Schenck.
Das Geschlecht v. Spillner ist erloschen.
Wappen: Das Adelsdiplom vom 5. April 1784 beschreibt dasWappen als . . . „einen goldenen Schild, worinnen ein mit entblößtemHaupte vorwärts stehender, blau mit gelben Umschlägen und rothemSchurz römisch gekleideter, den linken Arm in die Hüfte spreizender, inder rechten Hand aber einen mit dem Spitz abwärts gekehrten Wurfspießhaltender Jüngling zu ersehen. Auf dem Schild ruhet ein rechtsgekehrter,blau angelaufener, roth gefütterter, mit goldenem Kleinod und rechtsmit Gold und Blau, links aber mit Gold und Noth vermischt herab-hangenden Decken gezierter, goldgekrönter, adelicher Turniershelm, aufdessen Krone der im Schild beschriebene Jüngling wachsend erscheinet",hierzu kam bei der Erhebung in den Freiherrnstand am 18. September1790 die Verleihung einer Krone und zweier Helme anstatt des bishergeführten einen, sowie zweier Schildhalter: . . . „Den Schild bedecketeine mit Edelsteinen und fünf perlen gezierte srepherrliche Krone, aufderselben ruhen zwei) frei) offene, gegen einander gekehrte, blau ange-laufene, roth gefütterte, mit goldenem Kleinod und rechts mit von Goldund Blau, links von Gold und Roth vermischt herabhangenden Deckengezierte, goldgekrönte Turniershelme, wo aus der Krone des vordern derim Schilde beschriebene Jüngling bis über den halben Leib herfürwüchset, aus der Krone des hintern aber erhebet sich eine goldene zwischenzwepen rothen Strausfedern. Als Schildhalter stehet zu bepden Seitenein rother Löwe". Tpross, Wappenbuch der Sächsischen Staaten, V. Band,Taf. 25 h.
v. Spörcken» Freiherren.
Dem alten Lüneburgschen Adelsgeschlecht v. Spörcken gehört ander kurhannöversche Geheime Rat und Landschaftsdirektor Ernst Wilhelmv. Sp., der am 16. September 1717 mit Verleihung des Prädikats „Wohl-
h Vas Dresdner Antiquariat von v. Zahn und Iaensch bot im Jahre 1902 inseinem Katalog Nr. 132 unter Nr. 1946 aus: „Spillner. — Adels- .und wappen-diplom für Johann Georg von Spillner, kursächs. roirkl. geh. Finanzrath. Pergament-urkunde. Eigenhändig unterzeichnet: Joseph II. Lontrasignirt: Fürst Lolloredo.Men 1784. 5. April. M. prachtv. blattgrotzen in Silber, Gold und Farben gemalten,Mappen. 8 Blatt. Gr. Foj. Nother Sammetband. Sehr schönes Stück. ZO NIark —