v. Spillner.
doz
mannsdorf, die im Jahre 1674 starb, während er bereits ein Jahr zuvoraus dem Leben geschieden war*), vier Söhne überlebten ihn nach Aus-weis der Lehnsakten von Mittel-Linda:
Caspar Conrads.
Abraham Gottlob.
Hans Hertwig.
Carl Heinrich.
Zur Rettung des väterlichen Kredits verkauften sie nach des VatersCode das Gut Mittel-Linda im Jahre 1673 an Bernhard Klugv. Scharffeneck.
Mappen: Die v. Spiller führen im roten Schilde eine silberne Lilie,darunter eine silberne Rose. Helm ohne Krone und Bausch. Kleinod:Silberner Mühlstein, besteckt mit sechs Straußenfedern, von denen diedrei rechten rot, die drei linken silbern sind. Decken rot-silbern. Sieb-macher I, Tas. 68 Rr. 13 unter den „Schleßingischen".
v. Spillner.
Der kurfürstlich Sächsische Geheime Finanzrat Johann GeorgeSpillner, Dr. für., dessen Vater das im Meißnischen gelegene GutHausdorf besessen hatte, wurde, Wien den 5. April 1784, in den Reichs-adelsstand erhoben. Zu künftigem besserem Fortkommen seiner beidenSöhne suchte Johann George v. Sp. um die Erhebung in den Freiherrn-stand nach und seinem Ansuchen wurde vom Kurfürsten Friedrich August III.als Reichsvikar, Dresden den 18. September 1790, entsprochen^).
Am 6./IO. Mai 1784 kaufte Johann George v. Sp. von den ErbenLeopold Gustavs v. Rackel das Rittergut Loga von Bautzen) für24 000 Taler und 300 Taler Schlüsselgeld. Am 23. August 1784 wurdeihm der Erbbrief ausgestellt. Er starb in Dresden im Alter von83 Jahren am 4. Juni 1811 als Herr auf Loga und Pretzschendorf,königlich Sächsischer Geheimer Rat und Vize-Präsident, Direktor des erstenDepartements des geheimen Finanz-Kollegiums, vermählt mit ChristianeSophie geb. Kretzschmar, hinterließ er zwei Söhne:
George Christoph August, verabschiedeten königlich SächsischenPremierleutnant, und Johann Carl Friedrich, königlich SächsischenGeheimen Finanzrat und seit 1814 Floßmeister bei den Meißeritzflößen.Der ältere Sohn erhielt nach dem Tode des Vaters Gber- und Nieder-pretzschendorf, der jüngere, Johann Carl Friedrich wurde am 10. August
0 v^nsleotu Laxonioa 1766, 3. 82 ff.; NI. Lindner a. a. G. S. 69.
ft Caspar Lonrad v. 5. besucht im Jahre 1666 das Zittauer Gymnasium.Th. Gärtner, Schüler des Gymnasiums von 1586 —I78Z, S. 41 in FriedrichsRlbum des Gymnasiums zu Zittau, 1886.
ft ks.-Lt.-O. lwo. 3132, ^.eta Reichs-Kdelstands-Erhebungen betr. uo 1784 ssg.,Fol. 32 ff.; Iwe. 4764, ^.eta die blotiüoatioirss und Oiplomutu derer in kldelstanderhobenen Personen betr. vol. IV ab anno 1777, Fol. 275 ff.; I-oo. 3128, vol. II,-Iota Reichs - vicariats - Sachen, Oratiosu, uo 1790-41, Fol. 151 ff.; I-oo. 4768,Intimutionss und viplomatu derer von Ihro Lhurfürstl. vurchl. zu Sachsen alshohen Reichs-Vicario in den Grafen- und Freyherren - Stand erhobenen Personen so1790, Fol. 170 ff.