v. Leidlitz.
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1. Martha Maria 5. v. N-, aus erster Ehe. vermählt: I. mitN. Schwartzbach, Schulrektor zu Laubans II. mit N. Salomo Hausbars,Pfarrer zu Vernstadt.
2. Johann Laspar 5. v. N., aus der ersten Ehe des Vaters,Notarius publicus, Rats-Steuer-Einnehmer in Bautzen, geboren in Zittauam 4. März 1652, gestorben am 29. August 1690 h. Er war seit dem5. Dezember 1684 vermählt mit Maria Elisabeth Keulig (Keyling)aus Königsbrücks sie schloß nach ihres Gatten Tode eine neue Ehe miteinem des Namens Saltzwedel. Johann Laspar hatte drei Kinder, vondiesen starb der älteste Sohn, Johann Heinrich, frühzeitig! es über-lebten Johann Laspar nur die beiden jüngeren Kinder: Susann«Sophia und Lhristian Larl, beide unmündig.
Susanna Sophia vermählte sich: I. mit einem Schneidewein,'II. mit einem v. Trachenberg. Als Frau Schneidewein wurde SusannaSophia am 9. November 1715 mit dem Lrbgütel zu Vocka zu ihremNnteil belehnt.
Lhristian Tarl, das jüngste Kind Johann Laspars, wurde am28. Juni 1688 getauft und war 1710 „Hausdiener" in Berlin. Nach Er-langung seiner vogtbaren Jahre wurde er im Jahre 1711 mit dem GuteLocka belehnt. Lr erwarb später das Erbrittergut Nübenau in derAmtshauptmannschast Marienberg, als dessen Besitzer er am 1. Novem-ber 1746 nachmittags gegen 3 Uhr an einem Schlagansall starb h.
3. Johanna Helena S. v. N., die einzige Johann GeorgS. v. N. überlebende Tochter zweiter Ehe, vermählte sich mit DanielLhristian Kreß, Gberamtsadvokaten in Bautzen.
Die Erben Johann Georgs 5. v. N. hatten Vocka gemeinsam be-sessen bis zum Jahre 1695. Am 25. April dieses Jahres verkauften siedas Gut an die Geschwister Susanna Sophia und Lhristian Tarl S. v. R.für 1200 Meißnische Gulden, von ihnen erwarb das Gut Vocka am30. September 1719 Hans Gottlob v. Lindenau für 2500 Laler.
Das Datum der Nobilitierung der Familie ist uns nicht bekannt.Mappen: Nach Kneschke^) führt das Geschlecht im Schilde 3 (2, 1)Blumentöpfe mit Nosen. Lin Siegel der Familie ist uns nicht begegnet.Ein ganz anderes Mappen, als das angegebene, führt Johann LsaiasSeidel von Nosenthall, Kommerzienrat in Sulzbach, der „aus grund nach-gewiesenen unfürdenklichen Adelsbesitzstandes" am 7. September 1821in die Ndelsmatrikel des Königreichs Bayern ausgenommen wurdeh.
v. Seidlitz (v. Seydlitz).
Bereits im ersten viertel des 14. Jahrhunderts treten Angehörigedes alten Schlesischen Geschlechts v. Seidlitz in der Gberlausitz aus:Herzog Heinrich von Jauer überwies, Prag den 30. Mai 1321, dem
0 Wagner, Budiss. Grab- und Gedächtnis-Mahle, 1697, 5.181.h k).-5t.-kl. Geneal. Boa. 31788, 5sidel v. Rosenthal.
4 Neues Rllgeni. Deutsches kldels-Lexicon, VIII, 5. 447.
tz Gritzner, 5tandes - Erhebungen und Gnaden-klcte, I. Band, 5.438.