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2 (1913)
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840
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v. Lckwanitz.

1638 wurde ihr endlich das Gütchen verreicht h. Frau Hedwig erwarbferner im Jahre 1637 von Frau Anna v. Klüx ein Lehngut zu Kott-marsdors samt zwei Bauern und drei Gärtnern^). Sie starb am

y. März 1640 mit Hinterlassung von Rindern. Der Landvogt GurtBeinicke v. Callenberg meldete am 26. Oktober 1646 dem Kurfürsten I...,,Ihrer, der Schwanzischen Kinder wären sechs Geschwister zusammen, zweenBrüder und vier Schwestern, davon der jüngste anfangs unter demHerrn Landvoigt v. Taube geritten, Hernachmals aber, weil er einenBauer erschossen, unter die Schwedischen kommen wäre, dagegen derälteste, Hans Valzer v. Schwanitz, weil er sehen thäte, daß er der Schuldenwegen doch nichts von diesem Gütlein bekommen würde, alles liegenund hangen ließe; die andern drei Schwestern wären alle in Soldaten-wesen, wollten zwar gern ihre Ausstattung haben, aber es wäre wenigdazu vorhanden" . . ?)

von Siegmunds Kindern sind uns bekannt eine Tochter HelenaBarbara, vermählt mit dem Leutnant Sebastian v. Geisth und zweiSöhne:

1. Hans Balthasar.

2. Hans Heinrich. sNur vermutungsweise nennen wir dieseneinen Sohn Siegmunds.j

1. Hans Balthasar v. S., der ältere Sohn Siegmunds, war ver-mählt: I. mit Helena Marianne v. Kostitz. Sie kaufte im Jahre1666 von der Gattin des Landvogts Turt Keinicke v. Tallenberg dasGut Leippa (bMO von Kothenburg) und starb wenige Jahre darauf,denn im Februar 1669 meldete sich Hans Balthasar als Erbe seinerverstorbenen Gattin zur Lehnsreichung des Gutes Leippa °). HansBalthasar verheiratete sich II.: mit Salome Elisabeth v. Gersdorff,Tochter Siegmunds v. G. auf Kittlitz und Klein-Kadmeritz. Am 29. Mai1669 fand die Eheberedung statt und am 25. September 1670 wurde sieauf Leippa verleibgedingt. Sie vermählte sich nach ihres Gatten Todewieder mit . . . v. vpherrnh. Zwei Töchter Hans Balthasars sindbekannt:

l) H.-St.-kl. Boe. 9846, Erstes Buch Vberlaus. Lehens-Sachen, I6Z7-73, Fol. 8.

h Ebenda, beim Zähre 1687.

h Ebenda, Fol. 21.

4) Oer Kammerprokurator Elias Zeetsch meldete aus Bautzen am 26. Npril 1641dem Kurfürsten, Frau Hedwig y § habe zwei Löhne hinterlassen,deren einer vorein paar Zähren Ltraßenraubs halber allhier in verhasst gewesen, der andere aberbesagter Ursach halben aus Lhurfl. Ourchl. Kriegesdiensten unter deroselben hochlöbl.Leibregiment zu Roß entritten" . . . H.-Lt.-6. Boo. 9546, Erstes Buch ic., Fol. 8.

3) Ebenda, Fol. 17.

") Nachdem im Zahre 1668 die evangelischen Geistlichen aus priebus vertriebenworden waren und nach dem Vberlausitzischen Marktflecken podrosche, der zu ihrerparochie priebus gehörte, sich gewandt hatten, war es namentlich Zohann Balthasarv. Lchwanitz im Verein mit Heinrich v. Oeupold und Karl Liegmund v. Bibran, aufderen Betreiben der Kurfürst von Lachsen im Zahre 1668 die Genehmigung zur Er-bauung einer Kirche in podrosche erteilte, vergl. M. Oeutschmann, Geschichte desKirchspiels podrosche G.-L. s1907s, S. 24 ff.

H Staatsarchiv Breslau, Leibgedingebuch 1619 1719.