o. Schleinitz.
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1631, wohl zum Landtag, mit sechs Pferden nach Dresden und bliebhier 31 Tage, bis zum 13. Juli*).
Lhristoph hatte außer einer Tochter, die ihm am 16. August 1630geboren wurde und am 1. September getauft werden sollte^), zwei Löhne:Hans Lhristoph und Joachim Heinrich. Sie verkauften das ver-schuldete väterliche Gut putzkau im Jahre 1666 an Heinrich v. Friesen d. I.
III. Joachims, geboren zu Lchieritz am 6.Juli 1677, kurfürstlichSächsischer Gberkriegskommissar und Oberst zu Roß und zu Fuß, kapi-tulierte als Kommandant von Leipzig im Jahre 1642 vor Torstenson.Früher der höchsten Gunst seines Landesherrn sich erfreuend, fiel er nunin Ungnade. Noch vor Ahschluß des gegen ihn anhängig gemachtenProzesses starb er am 21./31. Juli 1644 in Dresden und wurde ohneZeremonien in Lchieritz bestattet. Nur seine Lehngüter fielen an seineErben, sein übriger Besitz wurde konfisziert, vermählt mit Margarethev. Pflugk a. d. h. Gauernitz hinterließ er keine Erben.
Joachim besaß die Meißnischen Güter Lchieritz und Jahnishausen.Im Jahre 1622 hatte ihn der Oberst zu Fuß Heinrich v. Bünau in diegesamte Hand an dem Gute Bischdorf (0 von Löbau) genommen. Nachdem Nbsterben v. Bünaus fiel Bischdorf an Joachim, aus dessen Ansuchenseinen beiden Brüdern Heinrich und Lhristoph v. S. 1636 die gesamteHand an diesem Gute bekannt wurde. Nach Joachims Tode wurdeseinen beiden Brüdern, dem Obersten Heinrich und dem KammerjunkerLhristoph v. S. (siehe oben I und II) Vischdorf aus Gnaden über-lassen h; am 27. März 1645 wurden sie belehnt.
Es hatte unterdessen Sarah v. Bünau, geb. v. pslugk, die Witwejenes oben erwähnten Heinrich v. B., aus ihres Gatten Nachlaß eineForderung von über 15 000 Talern an Kapital und Leibzinsen den ErbenJoachims v. S. gegenüber geltend gemacht, wofür ihr im Jahre 1646das Gut Bischdorf zuerkannt wurde I.
IV. Ehrenfried, geboren am 3. Oktober 1583, gestorben 1614.
V. Hans, geboren am 5. Juni 1586, gestorben vor 1614. —
Dietrich v. S. auf Hof, Bornitz und Jahnishausen, dann Lhristoph Haubold undRbraham v. S. auf Ragewitz und Stauchitz in die Rtitbelehnschaft zu nehmen.
tz Gleichzeitig ritten nach Dresden Hans Bastian v. S. mit vier Pferden,Dietrich v. S., tvolf Dietrich v. S. mit vier, Hans Dietrich mit vier Pferden, u. a.H.-St.-6. Geneal. Boa. Z1798, v. Schleinitz, vol. I.
2) Ihr Name ist uns nicht bekannt. Lhristoph v. S. meldet die Geburt „derdurchlauchtigen, hochgebornen, gnedigsten Fürstin und Freulein" und ebenso „demdurchlauchtigsten, hochgebornen gnedigsten Fürsten und Herrn" und ladet zur Taufeein. H.-St.-N. Gen. Boe. 31799, v. Schleinitz, vol. IV.
tz vergl. Gebauer, Joachim v. S. zc., Neues Krchiv für Sächsische Geschichte,herausgegeben von Lrmisch, Band XXVIII, S. 187 ff.
tz Joachim v. S., des Verbrechens der beleidigten Majestät für schuldig be-funden, wurde, da er „in rsatn" gestorben, seiner Güter für verlustig erklärt. Lehns-akten Bischdorf.
") Heinrich und Lhristoph v. S. verglichen sich mit Sarah v. Bünau dahin,das; Bischdorf, ehemals in die 17000 Taler geschätzt, jetzt aber kaum 9500 Talerwert, ihr eigentümlich gehören und 8500 Taler den Gebrüdern v. S. als Rückfallverbleiben solle: diese Summe solle nach Sarahs Tode ihnen zufallen.