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v. Schleinitz.
Der Zeitenlinie Kreinitz-Saathain und zwar der Nebenliniehalb-Dahlen gehört an der im Jahre 1632 gestorbene Oberstleutnantzu Fuß und Kommandant von Senstenberg haubold v. S.h. DessenSohn John (Jahn) Philipp Dietrich v. S., kaiserlicher Hauptmann,erhielt vom Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen das an diesen alsapertes Lehn heimgesallene Gut Diehmen (8>V von Bautzen) abgetretenund verkaufte es am 20. Oktober 1653 an Helena Sabina v. Maxen,geb. v. Gersdorff. vermählt war John Philipp Dietrich mit Mariav. Günderode, einer der sechs Töchter des Hofrichters Georg v. G. unddessen Gattin Brigitta geb. v. d. Gabelentz.
Zu der Nebenlinie von Skassa alten Teils ist zu zählen HansBastian II. v. S. aus Zschaiten, Döbritzchen und Zottewitz, gestorben1635^). Dessen jüngster Sohn haubold, kurfürstlich Sächsischer Kriegs-kommissar, Herr aus Zottewitz, kaufte 1637 von den Lehnserben Nikolsv. Lüttichau Königswartha (bll^M von Bautzenh am 7. November 1637wurde er belehnth. vermählt war hauboldh: I. mit Unna Marga-retha v. Schönfeldh II. mit Tatharina Margaretha v. Schönberg.Um 20. Dezember 1653 erhielt diese einen Leibgedingebries über Königs-wartha"). Sie ging nach ihres Gatten Tode eine zweite The ein mit. . . v. ponickau").
haubold starb zu Bautzen am 17. Januar 1657 und wurde am21. in Königswartha beigesetzt h. Tr war stark verschuldet. Um dasväterliche Leichenbegängnis veranstalten zu können, baten im Mai 1657drei seiner Söhne den Kurfürsten, es mögen ihnen zu diesem Zweck dieEinkünfte des Gutes auf ein Jahr gewährt werden,- denn Königswarthawar noch vor haubolds Tode vom Rittmeister Siegfried v. Lüttichauwegen 1000 FI. Kapital und der rückständigen Zinsen sequestriertworden b).
haubold hinterließ vier Söhne (1—4):
1. Johann Georg. Siehe S. 751.
2. Hans lvolf. Siehe S. 751.
0 Geschichte v. Schleinitz, S. 410.
h Ebenda, 5. 450, 455.
ch schon damals waren, wie heutzutage, die Königswarthaer Teiche sehr fisch-reich. So hatte Haubold v. S. im Jahre 1640 an den kursächsischen Hof eine Forde-rung von 27S Talern für gelieferte 46>/., Zentner Karpfen. H.-St.-kl. Gen.L,oa. 31708,v. Schleinitz, vol. I.
tz Körnig, Lhronik von Königswartha, Mspt. V, L, 172, Krchiv der Vber-laus. Gesellschaft der Wissenschaften.
5) Sie hatte auf Grund der Lheberedung vom 11. März 1640 2000 Fl. Meißnischals Lhegeld zugebracht. Hierfür wurden ihr zugesichert eine Hypothek von 2000 Fl.auf Königswartha, verzinslich zu 10°/^, ferner 200 Fl. Leibzinsen jährlich wegen desGegenvermächtnisses in Höhe von 2000 Fl. was die weibliche Gerechtigkeit anbetrifft,so sollten ihr für dieselbe von den Erben 2000 FI. Meißnisch ausgezahlt werden, siesollte ferner erhalten „die beste Laretha sambt zwepen Stangenpferden"- LehnsaktenKönigswartha.
o) Körnig a. a. D.
H Ebenda.
h H.-St.-K. Gberlaus. Justizsachen, I.oe. 0521, vol. XIV.