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v. Schellendorff.
horka und Uhsmannsdorf (ersteres 8>v, letzteres von Rothen-burg) samt Anteil an dem benachbarten Spreehammer für 70000 Rtlr.und 100 Stück Kaiserdukaten Schlüsselgeld,- am 8. August 1798 erhielter den Lehnbries. Die Güter gelangten zum zwangsweisen verkauf undes erstand sie am l4. Juli l801 vr. Karl Gottlob Anton. —
Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen als Reichsvikar erhob,Dresden den ll. September l790, den N. Christian Friedrich Scheibner,der berichtet hatte . . . „wie er in Unfern Landen, wo sein Vater zuChemnitz eine ansehnliche Handlung besessen habe, geboren,- jetzt aberin Schlesien mit zwepen Rittergüthern Ober- und Nieder-Beerberg ansässigsei) und zur Erweiterung seines und seiner Nachkommen Glücks die Er-hebung in den Adelstand wünsche" ... in des heiligen Römischen ReichsAdelsstand und verlieh ihm folgendes Wappen . . . „einen in viergleiche Theile getheilten oder quadrirten Schild, in dessen vorderm obernund hinterm untern blau oder lasurfarbenen Felde ein goldenes MaltheserKreuz, im vordem untern rothen Felde drei) silberne rechtsschräge Balcken,im hintern obern goldenen Felde aber ein grünes mit Blumen gefülltesFüllhorn erscheinet. Auf dem Schilde ruhet ein frei; offener, rechts ge-kehrter, blau angelausener, rothgefütterter, mit goldenem Kleinod undrechts mit von Gold und Blau, links von Silber und Roth vermischtherabhangenden Decken gezierter, goldgekrönter adelicher Turniershelm,über dessen Krone das goldene lNaltheserkreuz zwischen einem aus-gebreiteten schwarzen Adlerfluge schwebet".. h. Abbildung des Wappensin Tpross, wappenbuch der Sächsischen Staaten, V. Band, 1857, Taf. 76.
Am l7. INärz 1796 erhielt Christian Friedrich v. 5. aus Beerbergauch den preußischen Adel mit demselben Wappen, das er bereits vomkursächsischen Reichsvikar empfangen Haltes. — Das Geschlecht blüht.
v. Schellendorff, auch Freiherren.
Das Schlesische Geschlecht v. Schellendorsf war namentlich imKreise Goldberg-haynau verbreitet; eine südlich von haynau gelegeneOrtschaft führt den Namen Schellendorsb). Im Jahre 1600 machten sichAngehörige des Geschlechts, wenn auch nur für ganz kurze Zeit, auch inder Gberlausitz ansässig: Ls kauften nämlich die Gebrüder Georg undBalthasar v. S. aus Göllschau bei hapnau im Jahre 1500 das DorfTschirne (bMO von Lauban)h, doch schon im folgenden Jahre amDienstag nach Gculi 1501 s16. lNärzj trat Georg den Besitz für 1600Ungarische Gulden an die Stadt Lauban ab^).
Christoph v. S. und Adelsdorf, auf Saatz und Kunau im Sagan-
tz Abschrift des Adelsdiploms in den Lehnsakten von Nieder-Horka.
2) Gritzner, Chronologische Matrikel der Brandenburgisch-Preußischen Stander-Erhöhungen und Gnadenacte, 1875, 5. 62.
s) E. wernicke, Vierteljahrsschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie,XIV (1886), S. 5l4.
tz Ebenda, S. 517.
5) verzeichniß Dberlaus. Urkunden, II, S. 56.