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v. Salza und Lichtenau.
6. Christiane, vermählt mit Samuel v. Horn aus psaffen-dorf und lveißbachI.
l. Hiob d. I. v. S., der älteste Sohn Hiobs d. B., von dem er dieGüter Ebersbach') und Groß-Krauscha erbte, war geboren 1586.vom Jahre 1624 an war er 30 Jahre lang Bmtshauptmann zuGörlitz 2). Er kaufte von den Gebrüdern Hans Georg d. I. und Hans Sieg-mund d. A. v. lvarnsdors aus Kuhna und Schönbrunn deren Gut Gersdorssamt dem dazu gehörigen Gute Markersdorf (beide von Görlitz)
mit zwei Kirchlehen und erhielt den neuen Besitz am 15. März 1638 zuErb und Eigen verreicht. Bus sein Besuchen, Gersdors wieder in Mann-lehn zu verwandeln h, wurde er am 3. September 1647 mit beiden Güternals mit einem Mannlehn belehnt. Die Nöte des dreißigjährigen Kriegsveranlaßten ihn, den Kurfürsten am 3./13. Juni 1641 um eine 8alvaAuaräia für seine vier Güter Lbersbach, Gersdors, Markersdorf undGroß-Krauscha zu bitten^).
Hiob verkaufte mit Einwilligung seiner Geschlechtsvettern Groß-Krauscha für 7000 Taler am 20. Bugust 1653 an Bbel v. Fürstenau").
Hiob starb am 21. Juli 1654. vermählt war er: I. mit einerv. Sommerfeld; II. seit dem Jahre 1647 mit Magdalena Elisabethv. Gersdorsf a. d. h. Brnsdorfh. Er hinterließ vier Söhne, auch eineTochter von ihm ist bekannt (I-V):
H Salzasche Regesten, S. 282. Daselbst ist als Lhristianens Mutter irrtümlichMagdalena Elisabeth v. Gersdorff anstatt Tatharina v. Frankenberg angegeben.Magdalena Elisabeth v. G. war die Gattin Hiobs z, ^ y 5
Er verwilligte die Unterhaltung des Diakons zu Lbersbach und Kunners-dorf zu Walvurgis 1646. Verzeichnis Gberlaus. Urkunden II, S. 313.
tz Großer a. a. <v. III, S. 26.
H Kaiser Maximilian II. hatte, um zwischen den Kindern und GeschlechtrvettcrnUneinigkeit und Streit zu verhüten, den Gebrüdern und Vettern v. S. das Privile-gium erteilt, alle ihre Güter und Barschaft zu Mannlehn zu machen. LehnsaktenDersdorf.
b) H.-St.-U. Gen. D,oo.ZI7y2, Salza, vol. I. — 3m Jahre 1646 wandte sichHiob d. an den Kurfürsten mit einem Gesuch zu Gunsten seiner Ungehörigen. Lrbat, der Kurfürst wolle „seiner Schwester hinterlassenen'Kindern, Frawen ElisabethenEleonoren v. Tschirnhaußen, geborner Freyin von Störling, und Hans UlbrechtenFreyherrn von Störling" beistehen und für sie beim König von Dänemark inter-zedieren, „damit sie zu ihres Vaters, weiland Malters Freyherrens von Störling, sovor diesem E. König!. M. fdem König von Dänemarks eine Zeitlang vor einen Gbristen-Leutenant gedienet, auch in solchen Kriegsdiensten sein Leben geendet hätte, hinter-stelligem Bestallungsrest von 3420 Thlrn. um so viel desto eher gelangen möchten".H.-St.-U. Geneal. Boo. 31792, Salza, vol. I. — Oie Uchill von Stierling, ein vor-nehmes Schottisches Geschlecht, kamen zu Unfang des 17. Jahrhunderts nach Deutsch-land. Walther 6 . v. St. wurde Kat am herzoglich Mecklenburger Hof zu Güstrowund fiel in der Schlacht bei Königslutter im Fahre 1626. Sein Sohn Hans UlbrechtU. v. St., herzoglich Merseburgischer Hofmarschall, Geheimrat rc. beschloß 1663 da;Geschlecht. I- F- Dauhe, Udels - Lexicon, II. Band, 1747, S. 5. Frau ElisabethEleonore v. Tschirnhaus, geb. Freiin Uchill v. Stierling, war vermählt mit Lhristophv. Esch, als seine zweite Gattin. Sie war die leibliche Mutter des berühmten Lhren-fried Walther v. Tsch. auf Kieslingswalde.
°) H.-St.- 6 . Boo. 9347, Drittes Buch rc., Fol. 326. - Im I. Bd. S. 401 dieserUdelsgeschichte ist irrtümlich 1663 als Hahr des Verkaufs von Gr.-Krauscha angegeben.
H Salzasche Regesten Nr. 417 Unm.