v. Salza und Lichtenau.
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I. Christoph Friedrichs. Lr erbte das Gut Lbersbach nebstSiebenhusen. Im Jahre 1658 am 8. Juli verkaufte er seinemGeschlechtsvetter Heinrich Hermann v. Salza auf Sohra (vergl. S. 707) einenGärtner nebst seinen Gärten aus dem Lehngute im Dorfe Lbersbachfür 50 Ktlr.
Die seinem Großvater Hiob d. A. im Jahre 1615 von der StadtGörlitz für das dieser gewährte Darlehen von 20000 Talern verpfändetenKatsdörfer Langenau, Schützenhain, Zentendors und Lauterbach (vergl.S. 700) waren in Konkurs geraten; Christoph Friedrich erreichte es vomKat am 16. Oktober 1655, daß ihm das Kapital der 20 000 Taler durchAbtretung der beiden Stadtdörfer Ludwigsdors (bi von Görlitz) undKlein-Biesnitz (8^V von Görlitz) und pertinentien ersetzt wurde. Daindessen der Kat über diese beiden Dörfer die Jurisdiktion behielt, soverkaufte Lhristoph Friedrich das Gut Ludwigsdorf am 21. Dezember1668 für 12 000 Taler an den Görlitzer Bürgermeister BartholomäusGehler, Biesnitz an Valentin Zweigel in Görlitz, von dem Kaufgeldeerwarb Lhristoph Friedrich von Friedrich Adolph v. haugwitz das unterdem Amt Stolpen gelegene Gut Spremberg (8>V von Löbau) am4. Dezember 1668 für 18 000 Taler; am 23. März 1670 wurde erbelehnt. Der Kurfürst genehmigte am 24. März 1670 die Übertragungdes Majoratskapitals von 20 000 Talern aus Spremberg. LhristophFriedrich begann im Jahre 1669 mit dem Anbau von Häusern auf denFluren des Kitterguts Spremberg, die zunächst zur Aufnahme BöhmischerExulanten bestimmt waren. Nachdem er am 12. Januar 1670 die kur-fürstliche Genehmigung zur Erbauung eines Landstädtchens bei seinemGute Spremberg erhalten hatte, wurde die Verfassung der Stadt „Neu-salza" durch einen Kezeß zwischen Christoph Friedrich und den neuenAnsiedlern am 15. Januar 1673 festgesetzt. Dieser Kezeß fand am12. Juni 1673 die landesherrliche Bestätigung^).
Sein Gut Lbersbach nebst dem Dorfe Siebenhufen verkaufte LhristophFriedrich am 17. September 1671 für 25 000 Taler an Hiob v. Uechtritzauf Logaub). Markersdorf, das nach dem Tode seines BrudersAbraham Ernst (vergl. S. 705) in seinen Besitz gelangt war, hatte er schonam 3. November 1668 für 6 500 Taler an Bernhard Ldlen v. d. Planitzveräußert^).
Lhristoph Friedrich war kurfürstlich Sächsischer Kat und Landes-
tz Leine in Gel gemalte Ahnentafel befindet sich im Schlosse zu Nluischke.
2) vergl. Geschichtliche Nachrichten über die Stadt Neu - Salza, Festgabe zum200jährigen Bestehen der Stadt Neusalza, o. I.
h Der eine Geschlechtsvetter Günther v. S. auf Lichtenau protestierte gegenden Kauf unter Berufung auf das Salzasche Geschlechtspaktum, verglich sich aber mitdem Käufer, der dem v. S. „pro roUiineriäa rixa, umb allein die Ineommoäa desBroesssus zu evitiren", 200 Taler zu geben versprach. Lehnsakten Lbersbach.
tz klm 2l. klugust 1668 verwandelte der Kurfürst Nlarkersdorf nebst den darinbefindlichen zwei v. kMsenschen Bauern aus Nlann- in Spill- und Kunkel-Lehn.ks.-St.-A. Noo. 0547, Das 6. Buch Gberlaus. Lehnssachen, 1657 — 74, Lrbverwand-lungen, Fol. 154.