o. Salza und Lichtenau.
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Hiob starb zu Ebersbach am 24. Juni 1619. In der dortigen Kircheist seine Ahnentafel al krosco gemalt. Testamentarisch I hatte er jene ebenerwähnte Summe von 20 000 Talern zu einem Majoratsstamm bestimmt^).
vermählt war er mit Latharina v. Frankenberg, TochterLasimirs v. F. a. d. h. Proschlitz. Ls überlebten ihn von zahlreichenKindern 3 Söhne und 3 Töchter, die in seinem Testament namentlichausgesührt werden h (1-6):
1. Hiob d. I. Siehe unten S. 702.
2. Friedrich, zog im Juli 1618 nach Schlesiens, erwarb
dann von dem ererbten väterliche^ (beide die Güter Kothenburg undGehege von Kothenburg) und erscheint seit 1620 in ihrem
Besitzt). 1652 wurden die Güter seinem Schwager Samüel v. Hornadjudiziert"). Friedrichs Tochter Anna Tatharina vermählte sich mitihrem Vetter Christoph Friedrich v. S. aus Spremberg (vergl. S. 703).
3. Fabian. Über ihn besitzen wir keine Nachricht.
4. Latharina, gestorben am 27. März 1632, vermählte sichmit Hans Georg d. A. v. Warnsdorf aus Schreibersdorf.
5. Anna („Jungfraw Knnlein" im Testament genannt),später vermählte Achill v. Stierling.
daß bemeldte von Görlitz um berührte 20 000 Thaler ihre, der Stadt, Habs und Güterals ein verpfänd hppotheciren, verpfänden und einsetzen mögen, deren er, von Saltza,seine Erben und Executoren feiner Fundation, vermöge ihrer, derer von Görlitz, ihmhierüber insonderheit gegebener Verschreibung, derer Datum stehet am 4. Tag desMonats Oecembr. des gegenwärtigen 1615. Wahres, in Kraft deroselben, im Fall dieobbeschriebene, erkaufte Zinsen nicht erleget würden, inne zu haben und als seinesverschriebenen Unterpfands zu unterfahen und sich also inhalts derselben Verschreibungallermaßen zu verhalten, gut Fug, Macht und Recht haben soll und mag" . . . Lehns-akten Spremberg.
tz Sn Johann Tmerichs Diarium oonsulars (Neues Laus. Mag. Bd. 74, S. 185)heißt es am 7. Juli 1618: „H. Hiob von Saltza auf Tbersbach leget sein besiegeltTestament aufs Rathhaus". — Mit dem Rat der Stadt Görlitz stand er auf gutemFuße: so heißt es in dem Diarium am 4. Januar 1618 (Neues Laus. Mag. Bd. 74,S. 165): „H. Hiob von Saltza auf Ebersbach lest bietten umb des Rathes grossenwagen, wil darauf einen Trog führen lassen: seiner bist wird deferiret".
2) Er verordnete, daß nach seinem Tode die Zinsen der 20 000 Taler aufseinen Sohn Hiob d. I. und den jedesmal ältesten Sohn kommen sollten. Sollte Hiob d. I.sterben, so fallen die Zinsen an Hiobs d. R. Sohn Friedrich, und wenn dieser kinderloswäre, an Hiobs d. R. Sohn Fabian. Sollte der männliche Stamm Hiobs d. R. gänzlicherlöschen, jo sollen die Zinsen auf die Linie Gottfrieds v. S. zu Nicolausdorf (vergl.S. 708) übergehen. Sollte dieser ohne männliche Erben sterben, so fallen die Zinsenan Günther v. S. (vergl. S. 708), Matthesens Sohn, „nach deren Rufhörung aber aufdas Haus Lichtenau allewege an den ältesten voriger Grdnung gemäß". Die Zinsen-empsänger sollten gehalten sein „davon einem armen, wohlverhaltenden und tugend-lichen Gesellen der Geschlechts und Namens v. Salza, der da studiert, wann er seinezwanzig Jahr erreichet, bis zum 25. Jahr jährlichen 100 Thaler zu entrichten". InErmangelung eines studierenden v. S. sollen die 100 Taler einem in Kriegsdienstenstehenden v. S. zufallen; in Ermangelung auch eines solchen sollen die 100 Taler an arme,ehrliche Eheleute in dem Geschlechts v. S. ausgezahlt werden. Lehnsakten Spremberg.
3) Salzasche Regesten Nr. 417.
H Neues Laus. Mag. Bd. 74, S. 186.
b) Holscher, Kurze Topographie und Geschichte der Kreisstadt Rothenburg,1844, S. 35.
°) H.-St.-R. Doo. 9547, DrittesBuchVberlaus.Lehens-Sachen165I—67, Fol. 121.