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v. Salisch.
Karchwitz, das er in die 40 Jahre besessen, Schulden halber jetzt abtretenmüssen *). Bald daraus starb er: Sn einem Briese vom l. Februar 1656schreibt sein Sohn Heinrich Siegmund, sein Vater sei „vor acht WochenTodes verblichen" 2), und in einem von ihm am 23. September 1656 anden Kurfürsten gerichteten Schreiben meldet er diesem, sein Vater sei „fastvor Jahresfrist verstorben"^.
Christoph v. S. war zweimal vermählt; der Name seiner erstenGattin ist uns nicht bekannt, die zweite hieß Rosina . . ?). Er hinter-ließ zwei Söhne; aus erster Ehe Christoph Wilhelm, aus zweiterHeinrich Siegmund. Der erstere nennt sich im Jahre 1656 „aufTharchwitz in Oberschlesien unter den Gplischen Fürstenthumb wohn-hafftig"°), der jüngere schreibt sich „aus Maassen""). ChristophWilhelm, dem älteren Bruder, fiel Nrnsdors mit Schlungwitz zu; am8. Juli 1657 wurde er belehnt. Er starb bereits am 15. September 1670alten Kalenders zu Nrnsdors und hinterließ vier Söhne: Ferdinand,Heinrich, Wilhelm und Karl, Gebrüder v. S.
Nach den Bestimmungen des Majoratsstifters hätte der ältesteunter diesen vier Brüdern, Ferdinand, das Gut erhalten müssen. Nusverschiedenen Gründen, namentlich auch wegen der bedeutenden Kosten,die ein Wiederaufbau der durch Feindeshand gänzlich verbrannten Guts-gebäude verursachen mußte, baten die vier Brüder im Jahre 1671 denKurfürsten darum, das Gut Nrnsdors seiner Eigenschaft als Majorat zuentkleiden und es in Nllod zu verwandeln. Der Kurfürst entsprach denWünschen und hob am 22. Dezember 1675 das Majorat aus. Die vierBrüder v. S. verkauften nun Nrnsdors am 18. Januar 1676 an Rudolphv. Neitschütz für 5000 Taler.
Heinrich Siegmund v. S., Christophs jüngerer Sohn aus seinerzweiten Ehe, scheint von jeher seinem älteren Bruder Christoph Wilhelmund dessen Söhnen gegenüber Ansprüche auf Nrnsdors geltend gemachtzu haben, bis beide Parteien sich endlich dahin einigten, daß Nrnsdorsder Deszendenz Christoph Wilhelms verbleiben solle.
Heinrich Siegmund wird im Jahre 1649 fürstlich Sächsischer Kammer-junker genannt'). Cr scheint, wenigstens um die Mitte des 17. Jahr-hunderts, dauernd in Nrnsdors gelebt zu haben. 3m Jahre 1648 ver-mählte er sich mit Elisabeth, geb. aus dem WinckellI. Zwei Kinderwurden ihm in Nrnsdors geboren: Christoph Oswald und RosinaSabina; letztere, am 14. Februar 1652 geboren, „bald nach der Tausfegestorben", wurde am 2. März 1652 begraben. Sie hatte ein Nlter vonnur 13 T. 5 St. 30 Min. erreicht I.
0 Ebenda.
h Ebenda.
tz Lehnsakten Arnsdorf.
tz H.-St.-A. Gen. I.oo. 31791, Salisch.
h Lehnsakten Arnsdorf.
0) Massen, nordöstlich von Finsterwalde.
H.-St.-A. Gen. l.oo. 31791, Salisch.
») Ebenda.
h Gaußiger Kirchenbuch.