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Richter v. Lieska.
Gatte Namen und Wappen des Stifters mit anzunehmen und zu führenhatte.
Wappen, adeliges (1745): „Ein in der Mitte quer getheilterSchild, in dessen obern goldenen Keldung drei) rothe, goldbesamte süns-blätterigte volle Rosen, eine, zwei); in der untern grünen Keldung aberzweq quer durchgehende, etwas gekrümmte, silberfarbene Klüsse zu sehen.Ruf dem Schilde befindet sich ein frei) offener, adelicher Turnierhelm miteinem aus Roth, Gold, Grün und Silber gewundenem Wulste, dessenDecken zur Rechten roth und gold, zur lincken aber grün und silbernsind" >).
Wappen, gräfliches (1754): Schild geteilt von Gold und Blau, obendreifünfblätterige silberbesamte rote Rosen, unten zwei silberne Csuerströme.Grafenkrone mit drei gekrönten Helmen. Kleinod des I. Helms: GoldenerKlügel, belegt mit den drei Rosen; des II. Helms: Drei Straußenfederngold-rot-golden; des III. Helms: Blauer Klügel, belegt mit den Strömen.Decken rechts rot-golden, links blau-silbern. Schildhalter: Zwei vorwärtssehende goldene Löwen mit untergeschlagenen Schweifen.
Siehe auch v. Schall-Riaucour, Grasen.
Richter von Lieska^).
Thristian Friedrich Ferdinand Richter, ein Sohn des Schul-verwalters an der Kürstenschule zu Meißen, besuchte diese Schule, wurdedann Landwirt, pachtete einige Güter, besaß das Vorwerk Zscheila beiMeißen und kaufte am 30. Rpril 1804 von Krau Rnna Tatharinaverehelichter Leutnant v. hake, geb. v. Ludewig, die Güter Lieske undGßling (beide bMO von Kamenz) für 56 300 Taler und 100 DukatenSchlüsselgeld. Rm 5. Rugust 1805 wurde er mit diesen Gütern belehnt.Er vermochte sie indessen nicht allzulange zu behaupten: am 18. Januar1815 erstand sie beim Subhasta-Verkauf Friedrich Graf v. piatti.
Christian Friedrich Ferdinand starb zu Görlitz als königlich
l) H.-St.-R. voo. 5230, Rcta die Erhebung des Lämmer - Raths PeterRiaucours rc. — Für die Habilitierung berechnete „das Rönigl. pohln. und Lhurfürstl.Sachs. Reichs-Vicariats-Tax-Rmt" folgende Rosten: 6b Tlr. „ Taxa; 18 „ —„ —„Subscriptions - Regal; 31 „ —„ —„ Tanzlep - Iura, diese drei Posten „wegen der Er-hebung in den Rdel-Stand"; 20,, — ,, — ,, Taxa; 4„ —„ —„ Subscriptions - Regal;6 „ —„ —„ Laiizlep-Iura, diese drei Posten „wegen des prädicats sich von zu schreiben".Summa 144 Tlr. — „ —„Hierüber, weil das viploma auf dessen gedachten Vetterals einen Oollatoralsin ausgefertiget wird, so kommen vermöge der Taxa diese Postennoch einmahl und also: 6b Tlr. — Taxa; 18,, — ,, — ,, Subscriptions - Regal;31 „ —„ —„ Tanzlep-Iura; 20 Taxa; 4 Subscriptions-Regal; 6
Lanzlep-Iura. Ferner: 2 Tlr. 12„ —„ pro psr^smsno; 8„ —„ —„ pro munclo;i„ —„ —dem Blasonisten; 12,, — ,, — ,, das Wappen in das viploma zu mahlen;1 „ 12 „ — „ vor Zeichnung des verbesserten Wappens; 4 „ — „ - „ vor Sammetbänder pp.;h,, — >,-„ das Libell zu binden; 3 vor die goldenen Schnüren; 2„ —„ —„
Siegelgebühren; 18 „-„ — „vor die silberne vergüldete Lapsul zum Siegel; 2„ —„ —„vor die blecherne Oapsul zum viplomats; 2 „ —„ —„ dem Thürhüther: 345 Tlr. „Summa." Ebenda.
h Unrichtig findet man gelegentlich die Schreibweise: Richter von der Lieska.