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2 (1913)
Entstehung
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599
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praetorius von Richthofen.

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preußischer Hauptmann der Landwehr am 13. Januar 1825^). ver-mählt hatte er sich im (Oktober 1804 mit Taroline Henriettegeb. Handrick, geboren am 26. Juli 1786, gestorben am 1. September1870. Eine Tochter Christian Friedrich Ferdinands, Bertha RgnesElementine Julie Christiane R. v. L. vermählte sich am 6. Mai1858 mit Earl Wilhelm v. Brescius als seine dritte Gattin. Der einzigeSohn Lhristian Friedrich Ferdinands, Julius R. v. L., geboren zu Lieskeam 29. Januar 1808, starb zu Pirna am 19. September 1855 alsköniglich Sächsischer Regierungsrat. Er hatte sich vermählt: I. 1835 mitpauline Schade, gestorben 1837; II. am 11. Mai 1840 mit MarieEmilie Eckhardt aus Großenhain, geboren den 27. November 1819,gestorben den 19. September 1888. Julius hatte zwei Söhne:

1. Lurt R. v. L., geboren zu Dresden den 1. Januar 1837,gestorben zu Wien den 22. Januar 1857.

2. Georg Paul R. v. L., geboren zu Leipzig den 21. Juni1848, gestorben daselbst den 15. November 1848.

Mit Turt R. v. L. erlosch das Geschlecht im Mannesstamme. Vonden drei Töchtern Julius' sind zwei verheiratet, Fräulein Toska R.v. L. in Dresden-N. ist die letzte Trägerin ihres Namens (1906). Ihrverdankt der Verfasser eine Rnzahl der mitgeteilten Daten.

Wappen: Kaiser Franz II. hatte, Wien den 13. Rpril 1804,Lhristian Friedrich Ferdinand Richter mit dem Beinamenvon Lieska"in den Reichsadelsstand erhoben und ihm folgendes Wappen verliehen:. . .einen blauen Schild mit einem goldenen (Querbalken, der von dreisilbernen Sternen, oben zween und unten einem, begleitet ist. Ruf demSchilde ruht rechtsgekehrt ein gekrönter, freiadliger, offener, blau ange-loffen und rot gefütterter, mit goldenem Halsschmucke und blau undgoldener Decke behängter Turniershelm, dessen Krone mit drei Straußen-federn, nemlich einer goldenen, blauen und silbernen besteckt ist" . . ?).

praetorius von Richthofen, Freiherren.

Paulus Schultheiß (praetorius)^, geboren zu Bernau am 24. Januar1521, gestorben in der Moritzburg bei Halle am 16. Juni 1565, kaiser-licher und kurfürstlich Vrandenburgischer Rat, erzbischöflich Magdeburgischerund Halberstädter Geheimer Kammerrat, erhielt von Kaiser Ferdinand I.im Jahre 1561 ein Wappen verliehen. Er adoptierte im Jahre 1562den Sohn des Potsdamer Pfarrers Sebastian Schmidt (Faber): SamuelSchmidt oder Faber und übertrug ihm mit kaiserlicher Konfirmationseinen Namen und sein Wappen, so daß er also nunmehr Samuelpraetorius hieß. Samuel p., geboren zu Bernau 1543, starb alsBürgermeister zu Frankfurt a. d. (Oder am 2. Oktober 1605. Rus seinerEhe mit Barbara Müller hatte er neun Kinder. Sein Sohn Tobias,

1) Neues Laus. Mag. Bd. 4, s. 27Z.

2) Lehnsakten Lieske.

tz vergl. Lmil Frhr. praetorius v. Richthofen, Geschichte der Familiep. v. R., Bd. I und II, Magdeburg 1884.