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v. Biaucour.
fünfziger Jahre des 18. Jahrhunderts im Besitz des pfälzischen LehnsBinau. hierzulande kaufte er folgende Güter: er erwarb am 22. Junil75l das im Rmt Stolpen gelegene kanzleischristsässige Rittergut putz kau(80 von Bischofswerda) und erhielt es am 30. Juni desselben Jahreszu Lehn verreicht. Er erbte dann nach dem Tode seines Vaters dessenGüter Gaußig, Klein-Gaußig, viehmen, Golenz, Medewitz,vrauschkowitz, Lrösang, Ratschwitz, Birkenroda und wurde am27. Juli 1768 mit ihnen belehnt. Rm 22./31. Januar 1770 kaufteReichsgras Rndreas v. R. von Heinrich Lhristian Grasen v. Keyserlingdie Güter Trostau (0 von Schirgiswalde), Rodewitz, Nieder-Eulo-witz, Bederwitz (sämtlich blbiO von Schirgiswalde) für 60 500 Talerund erhielt am 24. Rugust 1770 den Lrbbries ausgesertigt. von HansRdolph v. Metzradt erwarb er am 6. Oktober 1773 die LrbrittergüterOber- und Nieder-Malschwitz (blO von Bautzen) nebst dem vorfeRronsörstchen (bi von Bautzen) und den Guttauer Zustücken, der Heidebei Mücka (^V von Rothenburg, am schwarzen Zchöps) und dem Buschbei lvuischke mit dem llus putronatus bei Kirche und Schule zu Malsch-witz für 73 500 Taler und 500 Tlr. Schlüsselgeld. Rm 22. März 1774erhielt er den Lrbbries über das Malschwitzer Gut, am 25. September1775 über den Malschwitzer Lehngarten. Rndreas brachte ferner am
26. Iuni/1. Juli 1775 durch Kauf von Friedrich v. vamnitz für 27 000Taler das Gut Brösa (biO von Bautzen) an sich und erhielt am15. November 1775 den Lrbbries; ferner am 5./20. März 1776 durchKauf von Johann Lhristian v. vamnitz das Gut Guttau (blO vonBautzen) mit dem Vorwerk Fleißig, dem vorfe Neudörfel (080 vonGuttau), dem Vorwerk und Dorf Wartha (biO von Guttau) für64 000 Taler und 500 Taler Schlüsselgeld,- am 10. Januar 1777 erhielter den Lrbbries. von Lhristoph Siegmund Wilhelm v. vamnitz kaufteGraf Rndreas endlich am 5./12. Rugust 1779 das Rllodialgut Gleina(8 von Guttau) und erhielt am 28. Februar 1780 den Lrbbries.
Graf Rndreas ist der Begründer des durch Testament vom
27. Rugust 1765 und Fideikommiß- und Majorats-Disposition vom
28. Juni 1770 gestifteten, am 16. November 1770 bestätigten Familien-fideikommisses. Lr bestimmtes die Güter putzkau, Gaußig, viehmen,Golenz, Medewitz, vrauschkowitz und Zubehörungen, ebenso Trostau,Rodewitz und Zubehör zu einem Fideikommiß und Majorat derart, daßsolche zu ewigen Zeiten bei seiner Familie und den in der Sukzessions-ordnung benannten in- und substituierten Lrben bleiben sollen. Seinesämtlichen Kinder sollen zur Sukzession berechtigt sein, da er jedoch seinHauptaugenmerk aus den Flor seines Geschlechts und die Konservationder Familie richtet, so sollen, falls ihm Gott Söhne sckenkt, diese vorden Töchtern zur Sukzession gelangen und zwar unter den Söhnen derälteste und dessen rittermäßige Nachkommen. Ls soll dem Besitzer derMajoratsgüter, falls er mehrere Söhne habe, sreistehen, nach eigenem
tz vergl. Lehnakten Brösa.