v. Renard.
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leichter Pferde 177 Monate lang, zusammen also 38 Jahre. 6m 8. April1778 erhielt er den Abschied H. Er hatte sich namentlich im siebenjährigenKriege ausgezeichnet, als er sich mit den vier Sächsischen Regimenternbei der Gesterreichischen Armee befand^). Graf Andreas kaufte imJahre 1774 von den Erben des Grasen Heinrich Brühl das Erb- undAllodialrittergut Gber- und Nieder-Lichtenau von Pulsnitz)
für 28 000 Taler und erhielt am l. Juni 1775 den Erbbrief. Lr ver-kaufte das Gut im Jahre 1778 an Tamillo Grafen v. Marcolini.
Andreas' Sohn, Johann Baptista Graf v. R., trat in kursächsischeMilitärdienste und erhielt, nachdem er vier Jahre lang als Sous-Leutnantin seines Vaters Lhevaux-Iegers-Regiment gedient hatte, am 7. April1778, einen Tag vor seinem Vater, den Abschieds. Gras Johann Bap-tista vermählte sich mit Alopsia geb. Reichsgräfin Gaschin und hinterließeinen Sohn Grafen Andreas Maria, geboren am 12. Januar 1795,Erbherrn der Majoratsherrschast Groß-Strehlitz und des Rittergutesvembowa in Gber-Schlesien, des Lehngutes Dorf-Teschen im KreiseTroppau in Desterreichisch-Schlesien, sowie Galizischer Besitzungen^.
Vas Geschlecht erlosch im Jahre 1874 im Mannesstamm. MortimerFranziskus Benno Andreas Rar! v. Tschirschkp-Reichell, Fideikommißherrauf Schlanz im Kreise Breslau, erhielt am 18. Juni 1877 vom Königvon Preußen den Grafenstand mit Namen- und lvappenvereinigung„Gras Renard" nach dem Rechte der Erstgeburt und geknüpft an denBesitz des Fideikommisses Groß-Strehlitz^).
Wappen, gräfliches (1741)I: Schild geviert mit Herzschild, darinin Grün ein Türkenkops mit silbernem Turban („Bund") und Bluts-
fi fi.-5t.-5l. Gen. Roa. 31780, Renard.
2) v. Webers Archiv für die 5ächsische Geschichte, VIII, 5. 36.
fi.-5t.-5I. Gen. Roo. 31780, Renard.fi Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen fiäuser, 1867.
H v. Rrane und fiildebrandt, Wappen- und fiandbuch des in 5chlesienlandgesessenen Adels, 1S01 -1004, S. 138, Taf. 111.
") Der polnisch - 5ächsische Zeremonienmeister Johann Ulrich König berichtet,Dresden den 22. Juni 1741, in der Angelegenheit der Wappenverleihung an den inden Grafenstand zu erhebenden Johann Baptista Frhrn. v. Renard folgendes an maß-gebender Stelle! Das jetzige Wappen des Frhrn. v. Renard, vom vorigen KönigejKugust ll. von Polen, Kurfürst Friedrich August I. von Sachsens ihm in Polen erteilt,besteht „aus einem Schilde, woselbst im blauen Felde ein laufender gelber odergüldener Fuchs zu sehen. Uber dem offenen fielme befindet sich der linke Flügel desweißen polnischen Adlers, welches wapen - Kleinod der fiöchstseel. König besagtemfierrn Baron von Renard aus dem Polnischen Reichs-wapen als ein besondresGnaden-Zeichen in sein frep herrliches wapen ertheilet hat". Frhr. v. Renard hofftebei Erhebung in den Grafenstand auf eine Vermehrung seines Wappens. „Ls wünschetnemlich derselbe den Fuchs (Rsvarä) als ein Rahmen-wapen oder äss armesparlantes, wie es die Franzosen nennen, auf solche weise beyzubehalten, daß dereinfache Schild nunmehr quadrirt und in dem ersten und dritten tpuartiere derlauffende gelbe Fuchs im blauen Felde; im zwepten Cluartier der lincke Polnischeweiße Adler-Flügel im rothen Felde bepbehalten; im vierten (huartier aber als einbesonderes königliches Gnaden-Zeichen und Wapen - Kleinod der rechte Flügel desschwarzen doppelten Reichs-Adlers im güldenen Felde, oder der rechte Flügel desgüldenen Adlers wegen der Pfalz Lachsen (eines wie das andere in Abzielung aufdas hohe Reichs - vicariat) demselben allergnädigst verliehen und sodann ein Wittel-