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v. Renard.
68 150 Taler am 30. September 1806 an den kurfürstlich SächsischenAmtsverwalter zu hohnstein Gottlob Hedenus.
hierauf erwarb er von Moritz Thristian Friedrich v. SchweinitzArnsdorf (8>V von Bautzen) mit Schlungwitz (140 von Arnsdorf).Am 1. Februar 1809 wurde er belehnt und bereits im Jahre 1811 ver-äußerte er die Güter wieder an Friedrich Benjamin Baumgarten. Am27. April 1815 wurde dem v. R. das Lrb- und Allodialrittergut Wunschavon Rothenburg) adjudiziert für 4800 Taler. Schon am 30. Oktober1815 verkaufte er das Gut an den königlich Sächsischen Leutnant derKavallerie Wilhelm Ludwig Leißnig für 9500 Taler.
Vermählt war Tarl Friedrich August v. R. mit Tharlotte Louisegeb. Vietze. Sie und zwei Töchter, Tonstanze Amalie und LouiseAdelaide überlebten ihn.
Wappen: Kaiser Franz II. verlieh ihm bei der Nobilitation folgendesWappen: . . . „einen silbernen Schild, worin drei) natürliche Teder-bäume aus grünem Grunde erscheinen, nebst einem schmalen blauen,mit drey silbernen Sternen belegten Schildeshaupte. Auf dem Schilderuht rechtsgekehrt ein gekrönter, frei) adeliger, offener, blau angelosfen-und roth gefütterter, mit goldenem Halsschmucke und einer blau undsilbernen Decke behängter Turniershelm, dessen Krone mit zwei) Büffels-Hörnern, einem blauen nemlich und einem silbernen gezieret ist" . . .
v. Renard, Grasen.
Der Sohn eines Hamburger Kaufmanns, der sich in Warschau an-gesiedelt hatte, Johann Baptista Nenard, trat in königlich polnischekurfürstlich Sächsische Militärdienste, kämpfte am Rhein, in Brabant,Pommern, Polen, Ungarn teils wider die Feinde des h. Römischen Reichs,„teils wider den Erbfeind des christlichen Glaubens", avancierte bis zumGeneralleutnant und wurde am 16. August 1741 vom Kurfürsten FriedrichAugust II. als Reichsvikar in den Reichsgrasenstand mit dem Ehrenworthoch- und Wohlgeboren erhoben*). Er starb in Dresden im Jahre 1746mit Hinterlassung eines Sohnes Andreas. Vieser widmete sich, gleichseinem Vater, der militärischen Laufbahn und diente 21 Monate alsSous-Leutnant bei der Leibgarde zu Fuß, 44 Monate als Kapitän beimNiesemeuschelschen Infanterieregiment, 4 Monate als Adjutant mitMajors- und 82 Monate mit Gberstleutnantscharakter beim General-stabe, dann 74 Monate als Generaladjutant, Oberst der Kavallerie undKommandant eines Pulks Tatarischer hofsahnen, hieraus 53 Monateals Generalmajor und Kommandant des Prinz-Albrechtschen Thevaux-legers-Regiments, zuletzt als Generalleutnant und Lhef eines Regiments
tz 6 - - 5 t. - 6 . IDL.81Y7, Acta die Erhebung des General-Lieutenants von derInfanterie Johann Baptista Frepherrns v. Renard in des H. R. Reichs Grasen-Ltandbetr. anno 1741. — Johann Baptistas Schwester Henriette Rxirard war die GeliebteRugusts des Starben und die Mutter der Gräfin Anna Drselsba (* 1707, h kurz nach7. Vktober 1769). vergl. <v. Posse, Oie Wettiner, 1897, S. 92; vehse, Geschichteder Höfe des Hauses Sachsen, V. Teil, 1854, S. 193 ff.