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Reuß.
tropfen am halse, 1, 4: in Blau ein nach rechts laufender goldenerFuchs; 2: in Bot ein silberner, 3: in Gold ein schwarzer Flügel. Grafen-krone mit gekröntem Helm. RIeinod: Offener Flug, rechts schwarz, linkssilbern, dazwischen der Türkenkopf. Decken rechts: schwarz-golden, links:rot-silbern. Schildhalter: Zwei zurücksehende Löwen.
Reutz, Grafen, auch Fürsten.
Es ist nicht unsere Aufgabe, die ältere Geschichte des Hauses Reuß,die Einteilung in Linien u. a. m. hier zu berühren. Wir verweisen aufdie kritisch bearbeitete und durch genauen (Quellennachweis belegteGenealogie des Gesamthauses Reuß, herausgegeben von B. Schmidth.
I. Altere Linie.
Haus Gbergreiz.
Die Gemahlin nur eines Gliedes der älteren Linie Reuß und zwaraus dem Hause Dbergreiz hat sich in der Gberlausitz ansässig gemacht:
Heinrich VI. ä. L. Reuß, Graf und Herr von Plauen, zu Gber-greiz, Lohn Heinrichs I. und seiner ersten Gemahlin Sibplla Mag-dalena Burggräfin von Rirchberg, wurde am 7. August 1649 zu Greizgeboren und starb als kursächsischer Generalfeldmarschall am ll. Dktober1697 zu Szegedin an seinen in der Schlacht bei Zenta erhaltenen Wunden.Seine erste Gemahlin Amalie Juliane Gräfin Reuß-Untergreiz,verwitwet gewesene v. Biberstein, starb am 25. Dezember 1688 zu Dölau;seine zweite Gemahlin Henriette Amalie Freiin v. Friesen, Tochterdes königlich polnischen kurfürstlich Sächsischen Geheimen Staatspräsi-denten und Rammerherrn Heinrichs Freiherrn v. F. auf Schönfeld, wurdezu Dresden am 19. Mai 1668 geboren, vermählte sich mit Heinrich VI.zu Leipzig am 3. Mai 1691 und starb zu Berggießhübel am 2. August1732 2). Ihre Mutter, Frau Maria Margaretha verw. Freifrau v. Friesen,
Schild hinzu gefüget werden möchte. Zu solchem könnte in Betracht der lezten Feld-Züge des Herrn General-Lieutenants wieder die Ungläubigen in Ungarn ein Türcken-Uopf im grünen Felde, über dem offenen Helm aber sodann eben dieser Türcken-Ropfzwischen die Legden im lvapen vorkommende Flügel gesezt, der Schild mit einerGrafen-Urone, die Helm-Decke auf einer Seite mit Roth und Silber, auf der andernmit Blau und Gold gezieret und endlich zween Löwen als Schildhalter hinzugethanwerden". H.-St.-U. Uoe. 5197, Rcta die Erhebung des General-Lieutenants v. d. Inf.Johann Baptista Fregherrns v. Renard rc. — Oie Rosten der Erhebung des Frhrn.v. Renard in den Grafenstand beliefen sich auf 3115 Tlr. 4 Gr., darunter 2000 Tlr.Taxa, 300 Tlr. Subscriptionsregal, 466 Tlr. 16 Gr. Lanzleg - Jura (diese drei Postenwegen der Erhebung in den Grafenstandh 200 Tlr. Taxa, 18 Tlr. Subscriptionsregal,55 Tlr. Lanzleg-Iura (diese drei Posten für das Prädikat Hoch- und wohlgeboren).Ebenda.
H Berthold Schmidt, Die Reussen. Genealogie des Gesamthanses Reußälterer und jüngerer Linie, 1903. Nach der Unlage des Werkes konnten die Besitz-verhältnisse der Reussen, speziell die in der Gberlausitz, in ihm keine Berücksichtigungfinden.
h Schmidt a. a. D. Taf. 9 und S. 36.