Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
Seite
581
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v. ReineL-o. Reinhardt.

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perlen ein Steinbock H. (Im Dresdner Hauptstaatsarchiv H befindet sichdas Fragment eines Brieses des Ernst Bartholomäus (?) Beiffenstein ausNaumburg vom 22. lNai 1635, gerichtet an Joachim v. Schleinitz aufSchieritz, kurfürstlichen Gber-Generalkommissarius. Dieses Schreiben trägtfolgendes rotes Lacksiegel: Schild geteilt, oben dreifach schräglinks geteilt,unten ohne Bild. Helm gekrönt. Kleinod: Offener Flug )

v. Neineck.

Die ehemals zu den adeligen Geschlechtern der Stadt Volkmarsengehörige Familie v. Re in eck zerstreute sich in der ersten Hälfte des17. Jahrhunderts nach Waldeck, Hessen und Frankfurt a. Nt?). LonradValentin v. R., geboren 1657, gestorben 1721, hatte aus seiner Ehemit Esther Maria Margaretha v. Lckardt zwei Söhne, deren jüngerer,Friedrich Ludwig, im Jahre 1707 geboren wurde und, Wien den11. März 1729, eine Erneuerung des Adels und Vermehrung desWappens erhieltH.

Dieser Friedrich Ludwig v. R., königlich Schwedischer Hofrat, späterköniglich polnischer kurfürstlich Sächsischer wirklicher Geheimer Rriegsrat,kaufte im Jahre 1755 von Hans Hermann v. Damnitz die Güter Guttau,Brösa, Gleina (sämtlich blO von Bautzen) und pertinentien für128 000 Taler Raufgeld, unentgeltliche Übernahme von 810 TalernKirchen- und Vorstandsgeld und freie Lieferung zweier Stücksaß Rhein-wein aus den Jahren 1746 und 1748 bis Bautzen. Da der Käufersich aber nicht an die Bestimmungen der Kaufspunktation hielt und keineAnzahlung leistete, so protestierte v. Damnitz gegen den verkauf undnahm die Güter wieder zurück.

Wappen: Im grünen Schilde ein aufspringender silberner Fuchs.Gekrönter Helm. Kleinod: Wachsender Fuchs. Decken grün-silbern.

v. Reinhardt.

Tarl Friedrich Rugust Reinhardt, kurfürstlich SächsischerLeutnant der Kavallerie, wurde von Kaiser Franz II. am 25. November1803 in den Reichsadelsstand erhoben. Im Rdelsdiplom heißt es vonihm, daß ergemäß einer in seiner Familie sich erhaltenen Traditionvon adeligen Vorfahren abstamme, seine Mutter aber eine geborenev. Haugwitz gewesen sei" . . ?).

Er kaufte am 4. April 1804 von Heinrich Earl Gantzert dasMannlehnrittergut Dber-Uhna nebst Löschau (beide blV/ von Bautzen),dem Nieder-Uhnaschen Anteil und anderen pertinentien für 45500 Taler.Am 24. August 1804 mit Uhna belehnt, verkaufte er den Besitz für

0 L. Frhr. v. Ledebur, Rdelslexicon der preußischen Monarchie, III. Bd., 5. 330.2) Gen. L.oo.31778, v. Reiffenstein.

H Rneschke, Neues allgemeines Deutsches Rdels-Lexicon, VII. 2d., 5.433.ff Ebenda.

H p.-5t.-R. Noe. 3132, Rcta Reichs-Rdelstands-Trhebungen bstr. ao 1800 bis1807, vol. VIII, Fol. 148 ff.