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2 (1913)
Entstehung
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544
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v. Rechenberg.

Km 18. November 1631 wurde er belehnt mit Trostau und dem Kirch-lehn, dem freien Vierschank zu Weißig, dem freien Schank zu Trostauund Lulowitz und der Baustelle auf dem Vurglehn zu Bautzen, früherim Besitz Laspars v. N., nebst Lusthaus und Garten. Hans Ernst ver-kaufte im Jahre 1634 eine Brandstelle aus dem Burglehn an Seifriedv. MetzradO), ferner an Ernst v. Metzradt zu lveißig (80 von Hoyers-werda) Christophs v. Knobloch Lehngut daselbst. Der Käufer wurde am4. März 1641 belehnt. Hans Ernst starb am 7. März 1648. Er warein vorzüglicher lateinischer Poet. Um die Kirche in Erostau machte ersich durch Stiftung einer Bibliothek verdient'). Hans Ernst war zweimalvermählt: I. mit Barbara v. ponickauh, Tochter Hans Fabians v. p.aus Elstra. Wegen eingebrachten Lhegeldes in höhe von 2000 GuldenMeißnisch wurde sie am 28. Juni 1633 auf Trostau verleibgedinghII. mit Kunigunde v. Uechtritz, Witwe des Oberstleutnants GeorgKbraham v. Metzradt aus Taubenheim. Besage der im Jahre 1634aufqerichteten Eheberedung ließ er sie wegen eingebrachter 2000 Guldenam Id. März 1642 aus seine Güter Trostau, Kleinbautzen, Belgern ver-leibgedingen. Sie überlebte ihren Gatten und kaufte von den Kreditorenihres Mannes am 31. Juli 1649 Kleinbautzen für 5000 Taler, um anihrem eingebrachten Ehegelde keinen Schaden zu leiden. Da sie kinder-los und da Kleinbautzen ein neues, von ihr erkauftes Lehn war, sobeabsichtigte sie den Kmtshauptmann Hans Kdolph v. haugwitz aufNieder-Gurig und seine Lehnserben in die gesamte Hand und Mitbelehn-schast zu nehmen und erhielt, ungeachtet der Lehnssälligkeit der Güter,vom Kurfürsten, Kugustusburg, den 12. September 1651, die Genehmigungzu ihrem Vorhabens. Km 14. Kpril 1657 verkaufte sie Kleinbautzenan Wolf Christoph v. N. aus Gppach (vergl. 5. 546). Kunigunde v. N.starb im Jahre 1658 im Klter von 71 Jahren. Man rühmte ihretheologischen Kenntnisse und ihre religiöse Gesinnung.Loelis 6i§naet loguebatur et t'aeiebut", sagte ein Geistlicher von ihr^).

lento reruin statu ich nicht wissen kann, wo und an welchem Orte ich die Lehnüber ermeldtes Stücklein wiese muthen und suchen solle und gleichwohl hierinne nichtsgerne ns§Ii§iren noch verabsäumen wollte, als habe ich der Nothdurfft und vorrathsam erachtet, bei dem löblichen Dberamte dieses incorporirten MarkgrafthumsGberlausitz mich derohalben in gebührender Rechtsfrist fudioialitsr anzugeben undde msa diliASntia st contra lapsum tataliuin hiermit und in Rraft dieses in derallerbesten und beständigsten Rechtsform quam solsinnissims zu protestiren" . . .Rm 18. Dezember I6ZI erhielt er denn eine Dberamtsrekognition über seine ein-gewendete Protestation. Lehnsakten.

0 H.-St.-R. Boe. 9546, Das zweite Buch Gberlaus. Lehens-Sachen, IbZl-SO,Zol. 72.

2) G. Z. Dtto a. a. G. III, S. 9.

b) I. B. Larpzov, Lhrentempel der Gber-Lausitz, 1719, II. Teil, Tab. Osusal. III.der Herren v. ponickau, nennt sie irrigerweise Rnna. Sie heißt Barbara in den Lehns-akten Trostau und in der Leichenpredigt S. haußdorfs auf ihre Tochter UrsulaSophia vermählte v. Dersdorfs v. 1681.

tz h.-Lt.-R.Boo. 9546, Vas zweite Buch Gberlaus.Lehens-Sachen, 1631 50,Zol.196.

tz Laus. Magazin 1773, S. 212.