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2 (1913)
Entstehung
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534
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v. Baussendorf.

bruder Wolf RbrahamH, war vermählt: l. mit Rnna Tatharinageb. v. Rnobloch, verwitwet gewesener v. Rechenberg, von dieser seinerEhegattin kaufte er am 29. Rugust 1668 das Gut Weidlitz vonBautzen) und erhielt es am 16. Oktober 1669 zu Runkellehn ver-reicht. 2m Jahre 1677 verkaufte er das Gut an Tonrad Heinrichv. Theler. Dafür kaufte Lhristoph Siegmund am 15. Juni 1677 vonseinerMuhme", Frau Rnna Tatharina v. Dölau, geb. v. Salhausen,das Lrblehngut Grünewald von Hoyerswerda) mit dem Dorfe,

sowie mit dem Dorfe S ella (^VL^V von Hoyerswerda) für 11600 Taler.Km 22. Juni 1685 verkaufte er die Güter an Ludwig Gebhard Frei-herrn v. Hoym. von Friedrich Rdolph v. Gersdorff erwarb ThristophSiegmundaus Saßleben" am 27. September 1686 dessen Gut inSchmölln (0 von Bischofswerda) für 4500 Reichstaler Rausgeld ein-schließlich der Geschenkgelder. Rm 1. Rugust 1687 wurde er belehnt.Hierzu erkaufte er ferner zu Martini 1687 von Hans Wolf v. Thümmeldessen Gut in Schmölln für 6000 Taler, und am 15. Februar 1689von Maximilian Ferdinand Hoe v. Hoenegg sein in Schmölln gelegenesGut für 3000 Taler Raufsumme und 30 Taler Schlüsselgeld. Das Gber-und Niederteil von Schmölln verkaufte er zu Walpurgis 1698 seinemSohne Wolf Tonrad, erwarb aber diese beiden Rnteile, ebenso denThümmelschen Rnteil von Schmölln, den Wolf Tonrad im Jahre 1699hinzugekauft hatte, im Jahre 1704 von seinem Sohn wieder zurück undveräußerte zu Walpurgis 1709 Ober-Schmölln an Friedrich Rdolphv. Gersdorff.

Das Gut Thumitz (blO von Bischofswerda), bisher ThristianNitzsche gehörig, wurde am 18. Dezember 1686 Thristoph Siegmund vordem kurfürstlichen Hosgericht adjudiziert. Rm 20. Juli 1688 wurde erbelehnt. Schon vor der Belehnung, am 31. Januar 1688, hatte er dasGut Thumitz seinem Bruder Heinrich Rdolph (vergl. S. 537) verkauft.

Dann erwarb Thristoph Siegmund v. R. das Lrb- und Lehngerichtzu Rückersdorf (0 von Stolpen) im Rmte Stolpen von Hauboldv. Schönberg zu Verthelsdors und Nieder-(Mendorf für 3124 Fl. 2mRpril 1696 beschwerte sich der Räufer beim Rurfürsten über den Rmt-mann zu Stolpen, der ihm das Gut nicht zu Lehn reichen wolle, daangeblich dergleichen Bauergüter an Personen des Rdels und Bürger-standes nicht überlassen werden sollten^).

Tine weitere Erwerbung Thristoph Siegmunds v. R. war Gber-Schönbach (blO von Neusalza). Rm 2. November 1697 verkaufte Rdamv. ponickau auf Schönfeld das Erbgut Gber-Schönbach, sowie das Haus,so die Jungfer Luttitzin bewohnt", für 5000 Taler an Lhristoph Sieg-mund v. R. auf Schmölln undJeschen"^). Rm 10. September 1698

l) Der Deutsche Herold, 1907, s. l76.

H h.-5t.-kl. Gen. 4,06. 31775, Raussendorf.

3) Zum Kaufobjekt gehörten zwei nach Vber - Lchönbach gehörige bespannteBauern, ein unbespanntes Bauergut bei dem Luttitz schen Hause, zwei Halbhüfner mitlandüblichen Hofdiensten, ein Großgärtner mit Diensten wie die halbhüfner, einHäusler. 6n Beschwerungen des Gutes werden, aufgezählt (etwas abweichend von