v. Naussendorf.
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empfing er das Gut zu Lehn. Schon am 2t. März 1700 verkaufte eres wieder an Ludwig Gebhard Freiherrn v. Hopm. Wegen aus demHofe zu Lchönbach vorgenommener „Bierturbation" hatte Christoph Sieg-mund im Jahre 1702 hundert Dukaten Strafe an den Löbauer Kat zuzahlen H.
Km Michaelistermin 1699 hatte Christoph Siegmund von JohannChristoph v. Gersdorff auf Herwigsdorf in Vormundschaft seines NeffenFerdinand Ndolph v. Gersdorff das Lehngut Salga (140 von Lautzen)nebst der dazu geschlagenen halben Lrösaer Heide für 12 600 Ntlr. nebst100 Clrn. Geschenksgeld erkauft. Nm 28. Juli 1700 wurde ChristophLiegmund belehnt,- schon am Walpurgistermin 1703 verkaufte er dasGut Salga an Caspar Christoph v. Nostitz für 15 000 Taler Kauf- und100 Caler Schlüsselgeld. —
Schmölln fiel in dem Konkurs, der zu Christoph Siegmunds ver-mögen entstand, im Jahre 1713 an die Grasen v. Hopm.
Im Jahre 1717 offerierte sich Christoph Siegmund zur Neluitiondes Gutes voberschütz (8^ von Königswartha), das Gottlob ChristianVitzthum v. Cckstädt fuäicialiter erstanden hatte (vergl. 5. 538).
Christoph Siegmund war vermählt: I. mit Nnna Tatharina, geb.v. Knobloch, verwitwet gewesener v. Nechenberg, wie bereits oben (vergl.S. 534) angegeben; II?) mit Nnna Sophia v. ponickau, gestorben am30. Dezember 1717 zu Lischosswerda, Tochter des Llias v. p. aus Wohlaund seiner Gattin Nnna Maria geb. v. Theler.
Folgende Kinder Christoph Siegmunds sind bekannt^) (1—5):
1. Siegmund Ndolph, * Martini 1669.
2. Christoph Gottlob, * 12. Npril 1677.
3. Nnna (Johanna) Sophia, vermählt 20. Oktober 1698 mitdem kurfürstlich Sächsischen Leutnant Johann Friedrich v. Körbitz.
4. Wolf Conrad. Von ihm wird unten (S. 536) die Rede sein.
5. Maximilian Heinrich, ff im Mai 1709. Cr war vermähltseit dem 13. Npril 1708 mit Maria Susann« v. Chümmel. SeinSohn, Maximilian Heinrich, postburmis, * 10. September 1709, bliebals königlich polnischer kurfürstlich Sächsischer Hauptmann 1745 in derSchlacht bei Kesselsdorf.
den Angaben der auf Gberamtsbefehl im Jahre 1678 vorgenommenen Taxierung):zwei Nagel Ritterdienste, an Rauchfteuern jedesmal II Gr. 8 Pf. wegen eines zu-geschlagenen Bauergutes, an Mundgutsteuern jedesmal I Tlr. 23 Gr. II Pf., wozuaber die zwei Freibauern II Gr. 8 Pf. (jeder 5 Gr. 10 Pf.) geben müssen. DemPfarrer an vezem jährlich von dem Vorwerke nebst dazu geschlagenem Bauergute4 Scheffel I viertel halb Korn, halb Hafer: dem Schulmeister I I Garben halb Born,halb Hafer, und zu walpurgis und zu Michaelis jedesmal II Brote, jedes von einemMätzchen Mehl gebacken, ferner einen beliebigen Heiligenabend und Gründonnerstag.Lehnsakten SchSnbach.
H H.-St.-kt. Geneal. L,oo. ZI775, Naussendorf.
2) v. Uechtritz a. a. G. Bd. VI, S. 85.
-ff Die beiden ersten nach dem Gödaer Kirchenbuch (Vierteljahrsschrift fürWappen-, Siegel- und Familienkunde XXI, S. Ilb), die anderen nach Klotz, Geneal.Nachrichten Vd. XIII, Naussendorf.