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2 (1913)
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476
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v. ponickau.

auch am 23. Januar 1649 der Pfarre zu Spreewitz (KO von Hoyers-werda) zu besserer Unterhaltung der Geistlichkeit eine Unzahl von Ackernund Wiesen').

vermählt hatte er sich im Alter von 22 Jahren mit Anna Mariav. Nostitz a. d. h. Dehsa, Tochter des kaiserlichen Kammerrats HansNikol v. N. Sie starb nach sechs Jahren, am 7. November 1602^),

worauf er sich wiederverheiratete mit Frau Anna., Witwe").

Aus erster The hatte er drei Söhne, aus der zweiten zwei Söhne undeine Tochter. Ts folgten ihm in der Herrschaft seine beiden Söhne:

I. Hans Thristoph,

II. Tarl, des vorigen Halbbruder.

I. Hans Thristoph v. p. wurde am 24. Januar 1660 mit derHerrschaft Hoyerswerda belehnt und bestätigte dem Städtlein am30. Januar d. I. seine Begnadungen h. Gemeinsam mit seinem BruderTarl verkaufte er 1661 Hoyerswerda an den Kurfürsten Johann Georg I.von Sachsen. Hans Thristoph v. p.und Hoyerswerda" kaufte am20. April 1661 von Hans Friedrich v. Knoch das Gut Döbra (KKO vonKamenz) nebst den dazu gehörigen Dörfern.

Am 27. August 1654 Unterzeichnete er das Lehnspaktum"). Trstarb am 26. August 1659. vermählt war er seit 1664") mit Elisabethv. haugwitz, einer Tochter angeblich Hans Adams v. h. auf pließkowitz.

II. Tarl v. p., geboren am 8. August 1620h, der jüngere SohnGeorg Rudolphs, war mit seinem Bruder Hans Thristoph Mitbesitzervon Hoyerswerda bis zum Jahre 1651 h. Tr kaufte am 8. Mai 1661von dem Landeshauptmann und Kammerjunker Georg v. Soeben dieGüter Milkel, Droben, Teicha, Lrosta (sämtlich KKO von Bautzen,080 von Königswartha) und erhielt sie zugleich mit 'HZ des pfarr- undKirchenlehns am 16. Mai 1652 zu Kunkellehn verreicht. 1652 erwarber auch käuflich vom Gberamtsverwalter Gottlob Lhrenreich v. Gers-dorff das Lawaldesche Gütchen zu Lrosta; mit diesem Gütlein, sowiemit dem dritten Teil vom Kirchlehn zu Milkel wurde er nachträglicham 3. Mai 1680 belehnt, von seinem Schwiegervater Hans Adolphv. haugwitz kaufte Tarl 1655 Groß-Dubrau (8 von Milkel, KKO vonBautzen), verkaufte es ihm aber zu Walpurgis 1659 wieder zurück.Nach dem Tode seines Bruders Hans Thristoph (ch 26. August 1659)

y I. Mörbe, Lhronik von dem Kirchspiel Spreewitz, 1855, S. 85.

h Kloß a. a. D. Bd. XII, v. ponickau.

h Frentzel a. a. G. S. 45.

h verzeichniß Gberlaus. Urkunden II, S. 315.

h Gberlaus. Lollections-Werk, I, S. 1056.

h Larpzov a. a. G. II, S. 170, Tafel.

h I. G. Schulze, Ahnentafeln adelicher Familien, Mspt. B. I. 25, Bibliothekder Gberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften.

8) Im Jahre 1664 beschwerten sich die Gebrüder und Vettern v. p.: valtenNikol, Llias, Caspar, Hans Friedrich, Paris Georg, Paris Wolf, Wolf Magnus, Wolfbeim Kurfürsten darüber, daß ihr Vetter Tarl v. p. diejenigen Lehngelder, die eraus der perrschaft Poperswerda erlangt, etliche 50000 Taler, nicht wieder in Lehnverwandeln wolle entgegen den Bestimmungen der Lehnbriefe und der Familien-verträge. Lehnsakten Llstra.