v. ponickau.
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erbte Tarl als nächster Lehnsagnat dessen Gut Döbra und pertinentien,wurde am 27. Mai 1660 belehnt, verkaufte aber diesen Besitz nebstseinen pertinentien Trado (0 von Döbra), Liebegast (blllO von Döbra)und Skaska (bl von Döbra) bereits am 24. November 1666 an JacobSchott „aus Sandern, Weh und Torgel", kurfürstlichen Kriegsrat, Kammer-Herrn und (Obersten. Zu Walpurgis 1668 erwarb Tarl von FriedrichAdolph v. Haugwitz das Gut Tommerau (14 von Königswartha). Am23. November 1669 belehnt, kaufte er 1674 von Adolph Güntherv. Haugwitz aus Königswartha noch dessen Anteil an Tommerau hinzu,nämlich den freien Schank, sechs ganze Bauern, worunter einer wüst,sowie sechs Freigärtner. 1686 verkaufte er Tommerau an JohannChristian I. v. Schönberg. Endlich kaufte Tarl noch im Jahre 1669 vonden Erben Laspar Ehristophs v. Minckwitz das Lehngut und DorfLomske (s'W von Milkel, bl von Bautzen).
Tarl Unterzeichnete am 27. August 1654 das LehnspaktumH.
Am 10. März 1686 starb er. vermählt war er mit MariaSalome v. Haugwitz a. d. H. Königswartha. Er hinterließ zwei Löhne:
1. Johann Adolph.
2. Tarl Friedrich. Dieser war beim Tode des Vaters nochunmündig. Wir besitzen keine Nachrichten über ihn.
1. Johann Adolph v. p., der ältere Sohn Tarls, wurde am23. August 1663 geboren und starb am 30. Oktober 1721 im Alter von68 Jahren H. Er war kurfürstlich Sächsischer Appellationsrat und Gegen-händler, später Geheimer Nat und wurde am 26. August 1692 als Landes-hauptmann installiert^). Er war bei der Beisetzung des KurfürstenJohann Georgs III. in Freiberg am 11. Dezember 1691 beteiligt^).
Was seinen Güterbesitz anbetrifft, so erbte er gemeinsam mit seinemBruder die väterlichen Güter Milkel, Wessel, Trosta, Teicha,Droben. Das Gut Lomske hatte ihm sein Vater schon bei Lebzeitenüberlassen; am 7. März 1684 war er mit ihm belehnt worden. AmlO.Dezember 1706 kaufte Johann Adolph von seinem Vetter Hans Adolphv. Ponickau (vergl. S. 483) das Gut Biehla (bl von Kamenz) für 16656Taler 17 Gr. 3 Pf. Am 20. Dezember d. I. wurde er belehnt mit dem Guteund dem Walde, der „kleinen Gtterschütz" bei Bernsdorf gelegen^).Johann Adolph brachte ferner das Gut Gber-5chmölln (0 von Bischofs-werda) in seinen Besitz: am 23. August 1717 wurde es ihm adjudiziert,am 7. Dezember 1718 wurde er belehnt. Endlich erwarb er noch 1718 vonseinem Vetter Georg Heinrich v. ponickau (vergl. S. 466) das Gut Weißig(IlblO von Kamenz) für 24 500 Taler ä 24 Groschen Meißner Währung, und100 Speziestaler Schlüsselgeld. Zugleich wurde der Kauf angeschlagen „acl
0 Gberlaus. Lollections-Werk, I, 5. 1056.
H Nach seinem Epitaph in der Nirche zu Milkel.
Näuffer a. a. G. IV, S. 414.h Müller, ^.nnalss Laxonioi, 1700, 5.615.
H Vieser Wald war im Jahre 16Y5 durch einen Tauschkontrakt vom GuteMilstrich zum Gute Biehla gebracht worden.