v. Nüßler.
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III. Tarl Gottlobh, geboren zu Sagan am 8. Mai 1700,studierte in Jena, Leipzig und Wittenberg, wurde fürstlich SächsischerKammerjunker, dann königlich preußischer kurfürstlich BrandenburgischerGeheimer Justiz- und Landrat, Direktor der Feuer-Sozietät des Nieder-Barnim scheu Kreises. Km 31. März 1776 starb er zu Weißensee.
Tarl Gottlob wurde gemeinsam mit seinem Bruder Johann Friedricham 16. Mai 1738 in den preußischen Freiherrnstand erhoben^).
Was seinen Güterbesitz anbetrifft, so war er um 1726 Erbherrauf Dubrau und Göritz N.-L. Er kaufte am 20. Mai 1746 das freieoder Sonnenlehn b) Weißensee bei Berlin, Rittergut und Dorf, für 20000Taler. Seit dem Tode seiner Mutter (ch 11. VIII. 1746) im Besitz dereinen Hälfte des Gberlausitzischen Gutes Rieder-Weigsdorf, erhielter die andere Hälfte nach dem Tode seines Bruders Johann Friedrich(fi 30. IX. 1769),' am 28. Februar 1764 empfing er den Lehnbriefh.Er verkaufte Weigsdorf und pertinentien am 15. Rugust 1766 anFriedrich Heinrich Ludwig Goldschmid v. Goldenberg.
Earl Gottlob vermählte sich: I. am 20. Dezember 1726 mit RnnaSophia v. Ludewig, der ältesten Tochter des Kanzlers Johann Peterv. L. in Halle. Sie starb am 1. Rdvent 1745 f28. November); II. am12.November 1761 mit Hedwig Sophia, Tochter des BraunschweigischenOberstleutnants v. hoffmann, verwitweter Rmtsrätin Ouerling; siestarb schon am 4. Mai 1762 an der Wassersucht.
von Tarl Gottlobs elf Kindern (3 S. 8 T.) erster Ehe überlebtenihre Mutter nur drei Töchter:
1. Louise Remilie, gestorben am 24. Februar 1752 un-vermählt.
2. Ruguste Lhristiane, gestorben am 2. Januar 1752.vermählt mit dem Major v. Schenckendorff hinterließ sie einen SohnJohann Maximilian Tarl v. S.
3. Thristiane Louise, vermählte sich: I. 1764 mit demObersten v. Lohmann im damaligen Prinz Torischen, nachher PrinzFriedrich schen Regiment; II. mit . . . v. Berg.
IV. Lrdmann Ferdinand, kaufte, damals Hauptmann inSächsischen Diensten, am 3. Februar 1735 von seiner Mutter das an diesedurch den Tod ihres Sohnes Johann Maximilian (fi 9. IV. 1734) gefalleneGut Weigsdorf und Neugersdorf für 10000 Taler. Er starb zuWeigsdorf unvermählt am 23. Sonntag post Trinitatis 1736 j4. No-vember), woraus die Güter wieder an seine Mutter fielen.
tz vergl. über ihn außer seiner bereits erwähnten Biographie bei Büschinga. a. T>. I, 5. 237, auch das Laus. Magazin 1776, 5. 129, ferner Neue SächsischeKirchengalerie, Oiöcese Zittau, Sp. 723, 731.
h Gritzner, Chronologische Matrikel der Brandenburgisch-Preußischen Standes-Lrhöhungen und Gnadenacte, 1873, S. 23.
3) Ls besaß keine Verpflichtung zur Entrichtung von Lehnpferdegeld,tz Tarl Gottlob v. N. vermachte testamentarisch am 17. Npril 1769 der Kirchezu Weigsdorf 300 Ntlr. Laus. Magazin 1776, S. 129.
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