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2 (1913)
Entstehung
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325
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v. Nostitz.

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Weibes Frauen Eleven, gebornen Rostizin seligen hinterlassener ErbenVormunde mit guttem Titul und Tonsens des königlichen (Ober Ambtsdamals erkauft, geruhiglich innen gehabt, genossen und gebraucht odermit Billigkeit hette besitzen, genießen und gebrauchen mögen." ImJahre 1630 verkaufte Christian das Gut Esuatitz an den Landeshaupt-mann und Gberamtsverwalter Adolph v. Gersdorff.

Lhristian kaufte, Wien den 26. Mai 1630, von Kaiser Ferdinand II.die ehemals demAchter" Thristoph Freiherrn v. Ködern gehörig ge-wesene, nach der unglücklichen Schlacht am weißen Berge vom Kaisereingezogene Herrschaft Leidenberg (880 von Görlitz) mit allen Lin-und Zugehörungen, After-Lehen, Dorfschaftev, Vorwerken') für46 000 Gulden, jeden zu 20 Argent gerechnet. Er nahm seinen Sitz aufdem Schlosse zu Reibersdorf (0 von Zittau)"). Als neuer Herr der Herr-schaft bestätigte er zunächst am 26. Juni 1630 die Privilegien des Städt-leins Seidenbergs er erteilte ferner in den folgenden Jahren der Schneider-innung, den Tuchmachern, den Weißbäckern und psefferküchlern eineBestätigung ihrer Artikel und Privilegien, erlaubte den Bürgern Seiden-bergs frei mit Garn zu handeln und Leinwand zu wirken u. s. w?).

Christian war katholischer Konfession. Kaiser Ferdinand II. erhobihn, Wien den 18. Juni 1631, in den FreiherrnstandH.

Christian unterschrieb am 27. August 1654 das Lehnspaktum"), erbeteiligte sich an der Huldigung des Kurfürsten Johann Georgs II. inBautzen am 16./26. Juli 1657°). Am 27. Dezember 1660 früh zwei Uhrstarb er. vermählt war er mit Barbara geb. v. Ziegelheim, die am16. Dezember 1662 starb.

H . . .jedoch außerhalb des Streits mit der Stadt Zittau wegen des DrauUrbars und dann mit deine v. Haugwitz wegen des Guts Vppelsdorf, jo vorige Herr-schaft eingezogen, wie auch ein Stücke Waldes, der Tzschaw genannt, welchen derhochgeborne, Unser lieber Dheimb, Fürst: Vbrister, General veldt Heubtman unddes Vcean: und Baltischen Meers General Nlbrecht Hertzog zu Mechelburgk, Friedlandtund Sagen, nacher Friedlandt gezogen und er, Nostitz, selbsten zu berechtigen undauszuführen übernohmben". Lehnsakten Seidenberg (viehsa).

H Kloß, Seidenberg, S. 60.

H verzeichniß Vberlaus. Urkunden II, S. 303, 306, 3l7.

H In dem an den Kaiser gerichteten Gesuch um die Standeserhebung,ver-muthlich von Lhrisiiano selbst" (im Nrchiv zu Reibersdorf) heißt es u. a.: l. es seiunschicklich, daßpar in parsm utpots nobiiis in nodilern lrabsat Imperium",weil seine Vasallen in der Herrschaft Seidenberg als Ndelige ihm als ihresgleichendas Homagium prästiren müßten; 2. Vb ihm zwar die präcedenz in sessions alseinem Lanosliarin reserviert, dennoch wann in absentia des Vberamtsverwaltersdie Käthe in der Gberamtsstelle sich befinden und die Parteien das Prädikat Wohl-geboren, maßen allzeit zu geschehen pfleget, zu prämittiren pflegen, ich hiermitin loco präponiret und in titulo postponiret werden will. 3. Nmbiret übrigens indiesem Schreiben die vakante Keichshofrathsstelle dergestalt, daß er auch zugleich beider Böhmischen Hofcanzlei bei Deutscher Bxpsäition aufwarten möge.Oasterum,sagt er, psrinäs inilri sst, sivs in boo, sivs in alio oiüoio vivarn, moäo Oaesaribene serviam". B. I. 30, Mspt. 1. Teil, S. 130 ff.

°) Vberlaus. Lollections-Werk, I. Bd., S. 1055.

°) Vberlaus. Nachlese 1771, S. 345.