v. Nimptsch.
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wegen der vielen Schulden, mit denen es belastet war, auf die Sukzessionim Besitze zu Gunsten der Landstände h.
Taspar Siegismund hatte sich in erster Ehe vermählt mit BnnaHelena, verw. v. Blüx, geb. v. Berge a. d. h. Mtenhain. Sie waram 23. Juni l632 zu Zelz N.-L. geboren und starb nach siebenjährigerEhe am 19. Juli 1671 ^). Eine Tochter war aus der Ehe hervorgegangen.Frau Anna Helena v. N. hatte am 14. September 1665 von MelchiorAlbert v. Backei dessen Erbgut Backe! (I4>V von lVeitzenberg) gekauft.Bei der am 27. Januar 1667 erfolgten Belehnung war ihr SchwagerHans Ulrich v. Bostitz auf Ruppersdorf und Gderwitz ihr Lehnsträgergewesen. Bm 10. Mai 1669 verkaufte sie Backei wieder. TasparSiegismund v. „Nimbsch" vermählte sich in zweiter Ehe am 5. Januar1676^) mit Veata Eleonore v. Nostitz, Tochter Tarl Thristophsv. Nostitz aus Döbschütz. 3u Michaelis 1675 hatte Taspar Siegismundvon diesem seinem zukünftigen Schwiegervater das „Güttel Dittersdorf"(Dittmannsdorf, lVbIM von Görlitz) gekauft. Seine weiteren Schick-sale sind unbekannt. -
Die Linie Habendorf begründete durch seine Vermählung mit Elisa-beth v. Bock aus habendors im Breise Beichenbach i. Schl. Thristophorusv. NI). Sein Sohn Friedrich d. B. kaufte am 14. Mai 1689 das Erb-gut lveicha (lV von lVeitzenberg) von seinem Schwager Hans v. Gers-dorff. Friedrich v. N. d. B. aus Habendorf, des Beichenbachschen Breisesin den Fürstentümern Schweidnitz und Jauer wohlbestallter Lrbhosrichter,zeigte den Baus des Gutes lveicha dem Landesältesten Taspar Thristophv. Nostitz an und bemerkte dabei: „. . „lveil mir dann nicht zweifelt, eswerden die Herren Landstände des Marggrasthums an meinem hoffent-lich nicht unbekannten Geschlechts keinen Mangel finden und derowegenaus meine bei denen deswegen allbereit überreichte Imploration, mich indieses Land auszunehmen, auch sofort dero allgemeinen Landesprivilegienfähig zu machen kein Bedenken tragen'") zc. Bm 26. Bugust 1689erhielt Friedrich d. B. das Gut lveicha zu Erbe verreicht. Er starb inHabendorf am 10. Bpril 1693 und hinterließ die lvitwe Bnna Helena,geb. v. Logau°) und folgende Binder:
0 Der Kurfürst verordnete am 5. September 1672 in Betreff des GütleinsZehrbeutel Gberlausitzischen Nnteils . . . „wenn sich der Lehnserbe nicht inzwischenangegeben und morsm zur Genüge entschuldiget, auch die verfallenen onara snichtsabtragen will, erwähnten Landständen solches zn verleihen und eigenthümlich zuübergeben". Ebenda, Hol. 302.
2) I. L. Wagner, Budissinsche Grab- und Gedächtnis - Blahle, 1697, 5.36.Hier steht irrtümlicherweise, Taspar Siegismund; Gattin sei eine geborene „Nechenbergin"gewesen; auch ist das angegebene Lebensalter (55 Jahr) mit dem Geburts- und Sterbe-datum nicht in Einklang zu bringen.
s) Bibliothek der Dberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften. B. I. 30. INspt.,1. Teil, 5. 518.
4) Sinapius, Schlesische Luriositäten, II. Teil, S. 156.
5) Lehnsakten Weicha.
«) Nach Sinapius II, S. 156 war Friedrich d. K. vermählt: I. mit NnnaHelena v. poser; II. mit einer „Frepin von Logau". Susanna Elisabeth stammt nachSinapius aus der ersten, die beiden anderen Töchter aus der zweiten Ehe. Friedrichs