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v. Nimptsch.
Friedrich d. I.
Susanna Elisabeth, später Frau auf habendorf und vermähltmit George Ernst v. Berge aus Merzdorf.
Helena Lharlotte, später vermählt mit Hans Wolf v. d. heyde.
Unna Helena, später Frau aus Langhermsdorf, vermählt mit. . . v. vyherrn.
Testamentarisch hatte Friedrich d. Ü. bestimmt, er wolle lveicha undPertinentien seinem „einigen lieben Lohn Friedrichen v. N. als ein ?rue-IvZutum geeignet und bevoraus legiret haben, er bekomme von meinemin Schlesien habenden vermögen ichtwas oder nicht, doch also, daß dessenIntraden eher nicht an ihn gewendt oder ihme gesammlet werden sollen,bis meine in Schlesien etwa befindliche passiv-Schulden bezahlet seinwürden, alsdann sollen des Gutes Einkünfte von meiner Liebsten, alsersteren Vormünderin, gesammlet werden (außer was aus allen Fall hier-von zu sein und seines Herrn Informatoris Unterhalt und resp. Besoldungnöthig sein möchte) so lange, bis er auf ein Gymnasium und hohe Schule,von dannen auch andere Länder zu besuchen, verschicket würde" h.
Friedrich d. I. v. U. „und Reversdorf"'), geboren am 8. März l688in Habendorf, getauft am ll. es. in der Kirche zu Dirsdorf, stand nachseines Vaters Tode unter Vormundschaft des Hauptmanns Hans Rbrahamv. Sebottendorff und Hans Friedrichs v. Uodewitz aus Lauske. Cr erhieltam 2. Oktober 1693 einen Mutzettel über das an ihn gestammteRllodialgut lveicha, starb aber, noch minorenn, am 30. Juli 1696.
Nach seines Vaters Bestimmung fiel nunmehr lveicha zu gleichenTeilen an seine lvitwe Unna Helena, geb. v. Logau und deren oben ge-nannte drei Töchter. Diese überließen zufolge Rezesses vom 1. November
1696 das Erbgut lveicha ihrer Mutter für 14 000 Taler. Um 12. Juni
1697 erhielt sie den Lrbbries. Sie vermählte sich wieder mit einem Herrnv. Rohr und starb am 29. Juli 1712. Um 14. September wurde sie inder Kirche zu Dirsdors begraben. Nach mütterlicher Disposition fiellveicha an ihre jüngste Tochter Unna Helena v. Dyherrn, die am 6. Sep-tember 1713 den Erbbrief erhielt. Im Jahre 1729 verkaufte letzteredas Gut an lvolf Rudolph v. Schönberg ^).
lvappen: In dem aus der Stadtbibliothek zu Zittau aufbewahrtenStammbuche Andreas Knebels findet sich aus Seite 15 zugleich mit einerEintragung Ernst Christophs v. Nimptsch h vom Jahre 1694 dessen Wappen:
Lohn, Friedrich d. I-, erwähnt Sinapius überhaupt nicht. — Unsere Angaben sindden Lehnsakten lveicha entnommen,y Lehnsakten lveicha.
-) Röversdorf, ein v. Nimptschsches Ltammhaus im Kreise Lchönau i. Lchlesien.h Rnmerkungsweise sei erwähnt, daß sich in der Görlitzer Klosterkirche derGrabstein einer Ursula v. N. a. d. H. Bober - Uöhrsdorf findet, geboren 1580 alsTochter Hansens v. U. auf Ober - Röversdorf, gestorben zu Görlitz im ktlter von96 Fahren 4 lvochen am 8. Rlai 1676. vergl. Iecht, Die Grabsteine, Epitaphienund Gedächtnisfahnen in der Görlitzer Klosterkirche, Neues Laus. Mag. Bd. 86, 5. 175.
ft Trust Christoph v. N. erhielt am 9. Februar 1730 als kursächsischer Gberstder Kavallerie seinen Rbschied. H.-Lt.-R. Deneal. Roe. 1IZ58, Nimptsch.