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2 (1913)
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v. Nimptsch.

Kinder, Namens Abraham undt Sigismund von Niblschütz vonhaltendors, so bepde unehelich gewesen und geblieben, shabenj etliche20 Jahr sich wesentlich bep ihme ausgehalten, aldar sie dann srepe Kost,Kleidung, Habitation, Artzney, voctor und Barbirer undt in summaAlles und Jedes nebenst ansehnlicher, kostbahrer Leichenbegängnißempfangen" h. Siegismund starb in Böhmen, Abraham ernannte denzweiten Gatten der Frau Hedwig, Dietrich v. Könne, zu seinem Erben.Beide Brüder, Abraham und Siegismund, waren im Jahre l6l2 zurLehnsempfangung des Gutes Holtendorf nach Görlitz beschieden worden,hatten aber der Aufforderung keine Folge geleistet.

Heinrich Siegismund Balthasar Freiherr v. N., königlichpreußischer Leutnant, kaufte am 17. September 1805 von ChristophAdolph v. prenzel als Vormund seiner vier unmündigen Kinder, dasKittergut Klein-Seitschen von Bautzen) für 39000 Taler.

Am 19. Dezember 1805 erhielt er den Lrbbries über das Gut. Bereitsam 25. Mai 1810 verkaufte er Klein-Seitschen wieder an FriedrichWilhelm Grasen v. Küdiger. Heinrich Siegismund Balthasar war ver-mählt mit Augustina Elisabeth, geb. Gräfin v. Küdiger.

Wappen: Im blauen Schilde zwei einander zugewendete silberneSchwanen - Köpfe und Hälse mit roter Bewehrung. Gekrönter Helm.Kleinod: Zwischen den beiden silbernen Schwanen - Köpfen und Hälseneine rote Säule, besteckt mit drei Straußenfedern, blau, silbern, blau.Decken blau-silbern. Siebmacher I, Taf. 61, Nr. 3 unter denSchleßin-gischen". vergl. auch v. Krane und Hildebrandt, Wappen- undHandbuch des in Schlesien landgesessenen Adels, Taf. 73.

v. Nimptsch.

Nur wenige Glieder des alten Schlesischen Geschlechts v. Nimptschmachten sich auch in der Gberlausitz ansässig. Wilhelm v. Krähe aufDoberschau und Abraham v.Bolnicz" aus Keichenau in Vormundschaftder hinterlassenen Kinder Wenzels v. Lutenheim hatten dem Easparv. N., unbekannt welcher Linie seines Geschlechts angehörig, das teilszum Görlitzer Kreise, teils zum Schlesischen Fürstentum Sagan gehörigeGütchen Zehrbeutel (8^V von Sagan) zu Erbe und Eigentum, jedochlehnsweise, verkauft. Am 10. Januar 1614 wurde der Käufer inKeichenbach vom Amtshauptmann von Görlitz George v. Nostitz mit demGute und dem Hammer Zehrbeutel, soweit dieses im Görlitzer Kreisegelegen, belehnt^).

Taspars Sohn, Caspar Siegismund v. N., Kittmeister und Pacht-inhaber des dem Landvogt Lurt Keinicke v. Tallenberg gehörigen GutesPetershain, war um das Jahr 1663 ins Land gekommen. Er suchteaber nicht die Lehn am väterlichen Gute Zehrbeutel, verzichtete vielmehr

>) 6 -51-0. 6oe. 9517, Gberlaus. Justizsachen, vol. VII.h H.-St.-O. Boe. 9546, Erstes Buch Gberlaus. Lehnssachen 16377Z, Fol.302.