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2 (1913)
Entstehung
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Möller v. Mollerstain.

Lr vermählte sich 1648 mit Sophia Stübner, Tochter des SkabmsBartholomäus St. und seiner Gattin Unna Schwer, von Thristianssieben Kindern pflanzte den Stamm fort:

Christian II. M. v. M?), geboren am 29. Januar 1654, besuchtedas Görlitzer Gymnasium, bezog 1674 die Universität Jena, 1678 die zuLeipzig, trat 1679 seine Reise durch Deutschland und Holland an, wurde1685 Unterstadtschreiber in Görlitz, 1686 protonotar, kam 1699 in dasUatskollegium, 1706 in den Schöppenstuhl, wurde 1711 regierender Stadt-richter, 1713 Bürgermeister, Gbervorsteher des Hospitals S. Jakobi undder Stadtkirche zu 5. Unna, sowie Verwalter der beiden Stadtmühlenund starb am 27. Juni 1723 im Ulter von 69 Jahren. BeträchtlicheSummen vermachte er zu wohltätigen Zwecken, stiftete auch ein aka-demisches FamilienstipendiumI.

Christian II. besaß das Gut Gber-Zodel (bl von Görlitz),vermählt war er seit dem 9. November 1682 mit DorotheaSophia Grantz, Tochter des Skabins Dr. Tobias G. Geboren am26. Dezember 1663, gestorben am 26. Juli 1729^), hatte sie ihm fünfzehnKinder (8 S. 7 T.) geschenkt, von denen ihn vier Söhne und drei Töchterüberlebten:

a. Johann Christian. Siehe unten.

b. Christian Traugott, studierte in Leipzig die Rechte.

o. Tarl Gottlob. Siehe unten S. 225.

6. Christian Friedrich.

e. Unna Sophia, vermählt mit Gottlob Benjamin Nicht, ll. II. Dr.,

Udvokat.

k. Christiane Sophia, dem Vater im Code vorangegangen,vermählt mit dem Pastor in Ludwigsdorf Bergmann.

§. Dorothea Sophia, vermählt mit Dr. nisä. Martin UdolphPohle in Görlitz.

k. Helene Sabina, vermählt mit dem ll. II. eancl. ChristianGottlieb Dietrich aus Deutsch-Gssig.

a. Johann Christian M. v. M.I, der älteste Sohn Christians II.,geboren am 2. Februar 1693, bezog im Jahre 1714 die UniversitätWittenberg, nach drei Jahren die zu Leipzig, wo er ein Jahr blieb,übernahm 1719 das väterliche Gut Gber-Zodel und starb am 27. Januar1768. Lr hatte sich in Görlitz vermählt am 4. Dezember 1719 mit Lrd-

tz L. G. Zeller, Leicheripredigt auf ihn:Lin rechter Christian»?" rc., 1723.Lin in den Sammlungen der Dberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften befindlichesPorträt Christians II. in Kupferstich von Ioh. Gottfr. Krügner gibt an, er sei am31. Januar 1634 geboren. Oer Monatstag des Juni, an dem er starb (27.) ist aufdiesem Stich handschriftlich ergänzt, ebenso sind die beiden letzten Zahlen seines Todes-jahrs (1723) mit Zeder und Tinte nachgetragen.

2) Laus. Monatsschrift 1797, S. 618: 1802, I, S. 333.

s) Ihr Grabstein, ebenso der ihres Gatten, befindet sich auf dem Kirchhof zuGörlitz, vergl. Vierteljahrsschrift fürlvappen-,Siegel-und Zamilienkunde,XXIV (1896),S. 242 ff. Lbenda sind die Grabstein-Inschriften noch mehrerer, hier nicht angeführterGlieder des Geschlechts angegeben.

y Vergl. Zoh. Zriedr. Käuffer, Standrede auf ihn, 1768.