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2 (1913)
Entstehung
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223
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Möller v. Mollerftain.

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Die unter a und e genannten Schwestern verkauften am 30. Mai182t Markersdorf an den Gatten der älteren Schwester, Andreasv. Ritsche, für 12 300 Taler.

2. Henriette Friederike M., vermählt am ld. September1792 mit N. Heinrich Wilhelm Götze, Archidiakonus in Löbau undPfarrer von Lawalde.

3. Christiane Taroline.

Wappenh: Schild geteilt; oben in Schwarz ein wachsender Löwe,unten dreimal schräglinks von Gold und Schwarz geteilt.

Möller v. Mollerftain.

Die Gebrüder Ambrosius und Martin Möller in Görlitz wurdenwegen ihrer im Türkenkrieg geleisteten Dienste von Kaiser Maximilian II.,Speyer den l. August 1570, in den Adelsstand erhoben und erhieltenein Wappen und Kleinod verliehen ^). Martin wurde der Stifter derGörlitzer Linie des Geschlechts^).

Martin M. v. M., vermählt mit Anna Lmerich, Tochter desJohannes T., hatte sieben Kinder (2 S. und 5 T.) aus dieser The.Liner seiner Söhne, Heinrich M. v. M., geboren im September 1543,studierte in Leipzig und Straßburg, begab sich auf Reisen, kam 1598 inden Görlitzer Rats-, 1603 in den Schöppenstuhl und starb im Alter von73 Jahren am 6. Juni 1616. vermählt war er: I. mit UrsulaSchneider, einer Tochter des Görlitzer Stadtrichters Paul S.h; II. mitMartha, Tochter des Görlitzer Stadtrichters Georg Rößler, von denzehn Kindern Heinrichs ist hervorzuheben:

Wigand I. M. v. M., geboren am 9. März 1579, studierte in Leip-zig, Jena, Frankfurt, wurde 1606 Stadtschreiber in Görlitz, kam 1624in den Schöppenstuhl, wurde 1625 Bürgermeister und starb am 10. Mai1637. Lr vermählte sich mit Susanna, Tochter des Görlitzer Bürger-meisters Tobias Schnitter; im Jahre 1654 starb sie. von zwölf Kindern(7 S. 5 T.), die sie ihrem Gatten schenkte, seien erwähnt die Söhne:

-4. Lhristian, Begründer der älteren Linie.

6. Wigand II., Begründer der jüngeren Linie. Siehe 5. 225.

Altere Linie.

Lhristian M. v. M., der ältere Sohn Wigands I., geboren am29. März 1619, studierte in Leipzig, Jena, Leyden und Groningen, wurde1647 Dberstadtschreiber in Görlitz, 1659 Skabin, 1667 Stadtrichter, 1668Bürgermeister und starb im Alter von 56 Jahren am 29. März 1675.

y Frhr. v. Ledebur, Adelslexicon der preußischen Monarchie, II. Bd., 5. 115.2) vsrzeichniß Gberlaus. Urkunden II. Band, 5. 212: Laus. Magazin 1781,5. 264. Line Abschrift des Adelsbriefes im kf.-5t.-A. Boo. 9546, Andere BuchIrrungen zwischen den Land-5tänden und 5tädten, 1667 1721, Fol. 126.

vergl. zu deni folgenden Lhr. Unauth, von dem Mollerstainischen Geschlecht,L. III. 55. Mspt. Bibliothek der Gberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften.

«) vergl. L. Zchulze, Diarium des Görlitzer Tonsuls Paul 5chneider, NeuesLaus. Mag. Bd. 71, 5. 1 ff.