v. Minckwitz.
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Christoph v. N. kaufte ferner am 17. Februar 1609 von Heinrichv. Rosenhagen zu Grünewald in Vollmacht seines verschuldeten BrudersLudwig v. Rosenhagen „und Luppa" dessen Dorf und Gut Luppa (dl vonRadibor) mit Zubehörungen und Untertanen, freiem Schank, Ober- undNiedergerichten. Um 27. November 1609 wurde der Raufer belehnt.Hierzu kaufte er von Georg Rudolph v. ponickau auf Neschwitz ein Stückseiner kleinen Heide und empfing am 28. März 1612 die Lehn hierüberH.Im Jahre 1626 endlich erwarb Christoph von Friedrich Balthasar v. Metz-radt auf Gppitz und Hermsdorf das Gut Bocka (dl von Radibor) nebstdem Dorfe Rleiu-Dubrau und wurde am 30. Mai desselben Jahresbelehnt.
Christoph v. NI., Landesältester, machte am 20. Mai 1633 seinTestament und starb im Jahre 1635^).
vermählt war er mit Ursula v. Schönberg, Tochter Hans lvolfsv. S. auf Pulsnitz und seiner Gattin Ursula v. Tarlowitz^).
Folgende Rinder Christophs sind bekannt (1 —11)H:
1. Rnna Maria, geboren am 8. März 1598. Sie vermähltesich zu Bautzen am 21. Oktober 1614 mit Niklas v. Gersdorff^).
2. Johann Christoph, getauft am 19. Juni 1599, gestorbenam 19. Februar 1629, vermählt mit Latharina v. Hoym, Tochter Sieg-frieds v. H. auf Guteborn und Ruhland. Die Lhestistung erfolgte imJahre 1626. Die lvitwe schloß eine zweite Che mit dem königlichSchwedischen Obersten Johann Martin v. Gettinger. Sie hatte, wie ihrzweiter Gatte von Stecklenberg aus am 29. Dezember 1653 dem Rur-fürsten von Sachsen berichtete, 12 000 Taler an Leibzinsen, Hausgeld usw.in den Minckwitzischen Gütern Radibor und Malsitz zu fordern. Wegendieser Rnsprüche kam es zu einem Hilfsprozeß zwischen beiden Parteien.Johann Christoph hinterließ eine Tochter Ursula Catharina°).
3. Barbara, geboren am 6., getauft am 19. Februar 1601, ge-storben am 29. Dezember 1601 im Rlter von 46 N). 8 T., begraben am5. Januar 1602.
4. Wolf Dietrich, geboren am 19. Mai 1602, getauft am7. Juni, gestorben am 18. März 1603 im Rlter von 43 W.
Abhaltung des evangelischen Gottesdienstes gebraucht würde, ohne indessen zu demgewünschten Ziele zu gelangen. 5lls zur Zeit der Böhmischen Konföderation dieStände den Direktoren namentlich auch die den Evangelischen so ungünstigen Ver-hältnisse in Kadibor zur Kenntnis brachten, wurde wenigstens vorübergehend einprotestantischer Pfarrer daselbst angestellt, der aber bald wieder einem katholischenweichen mutzte, vergl. I. G. klüller, versuch einer Vberlausitzischen keformazions-geschichte, 1801, 5. 731 ff.
tz ks.-5t.-K. Boo. 4552, Die Ratibar - Minckwitzischen dem kserrn von Bieber-stein zu Lehen gehende Güther zu Ratibor und Malsitz betr., Fol. 114, 118.
H Ebenda.
H Fraustadt, Geschichte des Geschlechts o.Schönberg, I.Bd. Abt. ^., 1878, S.Z76.
tz Nr. 1 — 4 nach dem Gödaer Kirchenbuch, vierteljahrsschrift für Wappen-,Siegel- und Familienkunde XXI (1843), S. 108.
H Vierteljahrsschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde XXX (1402),
S. 361.
H ks--5t.-A. Boa. 4552, Die Katibar-Minckwitzischen . . . Güther.
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