v. INinckwitz.
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diese Bestimmung dahin, daß nur eine Summe von 15 000 Talern alsMajorat aus Lindenau verbleiben solle. Frau Ursula vererbte ihr GutTettau ihrem Bruder, dem Gberamtsverwalter Gottlob Lhrenreich v. Gers-dorff und dieser verkaufte das Gut am 23. Februar 1680 dem soebenerwähnten Taspar Threnreich v. M.
II. Linie pietzschwitz — Uadibor.
Söhne eines uns nicht bekannten Vaters waren drei Gebrüder v. M.,die wir zu Unsang des 17. Jahrhunderts in der Gberlausitz angesessenfinden:
Lhristoph. Siehe unten. I. Ust.
B. Lsaias. Siehe unten S. 212. II. Ust.
6. Taspar. Siehe unten S. 218. III. Ust.
I. Ust.
Thristoph v. M. wird zu Dresden am 26. Mai 1598 belehntmit folgenden Meißnischen Besitzungen, die er von den Erben des Untoniusv. Schönberg gekauft hatte: Sitz und Vorwerk pietzschwitz (^VblM vonBautzen) nebst den Dörfern Semmichau (^8^V von Bautzen), Hähnchen(^V von Bautzen) und Zockau (^V8^V von Bautzen). Mitbelehnt wirdsein Bruder Lsaias aus „Buchwaldichen", ferner Taspar, seines BrudersTaspar Sohn „und solgends seine Vettern hieronymussen, Georgenund Wolfens Söhne und Salomon v. M. zu Falkenhain". Ferner warauf Unsuchen ihrer Vormünder, Ueichards v. d. Schulenburg und Gott-frieds v. Wolffersdorff drei Niederlausitzischen Vettern zu Drehna, TasparFriedrich, Friedrich Magnus und Hans Friedrich Gebrüdern v. M-, denendie Güter Uehain und Stiebsdorf gehörten, die gesamte Hand mit Thristophv. M. am Gute pietzschwitz am 22. Mai 1598 bewilligt worden.
Thristoph erwarb von Hans Ernst und Thristoph, Taspar undSiegmund v. haugwitz die Güter Uadibor (bl von Bautzen) samt demVorwerk Malsitz (HO von Bautzen, 880 von Uadibor) und „Borne-witz" (Bornitz, 880 von Uadibor) und wurde am 13. Oktober 1606belehnt mit diesen Gütern, ferner dem freien Uretschamsverlag zu Uadi-bor, Esuoos, „Lumbske" (Lomske) und Merka, sowie den Untertanen undLehnleuten zu Uadibor, Malsitz, Vornitz, Csuoos, Lomske, Uimschütz,Ieschütz, Merka, Brohna, Luttowitz, mit Ober- und Uieder-Gerichten, auchdem psarrlehn zu Uadibor h. — von den Uirchengeldern zu Uadiborlieh er imIahre 1619 zweihundert Mark, jede zu 26 Kreuzern, dem Lhristophv. Metzradt zu Milkwitz zu 6°/« auf halbjährliche Kündigung").
tz Vriginallehnbrief auf Pergament im pfarrarchiv Kadibor. Lhristoph empfängtdie Lehn — fo heißt es im Lehnbrief — über Radibor, „soviel hieran von diesemKöniglichen Cberambt immscliats zu Lehn rühret, insonderheit aber das daselbst demForwerge Radebar zugeschlagene klmbtslehngutt, welches mit gnedigstem Lonsens undRatification der Karp Rtt: unsers allergnedigisten Herren mit einem andern zu sZäschitzaußgewechselt" . . .
h Kopie der Urkunde vom Lage Michaelis lbld im pfarrarchiv Radibor. —Lhristoph v. IN. veranlaßte die Stände sich beim Kaiser Rudolph II. im Jahre 1608dafür zu verwenden, daß die eine der beiden katholischen Kirchen in Radibor zur