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2 (1913)
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208
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v. Minckwitz.

Dtieoctorious 6s Mnqui? war im Jahre 1280 in Laichen einer derSchiedsrichter in einem Zwist zwischen Petrus v. Nostitz und seinen Brüdernmit dem Kloster Marienthal h. Dann treten Angehörige des Geschlechtserst in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wieder in der Gber-lausitz auf.

I. Linie Lindenau.

La spar v. M., Landrichter in der Niederlausch, auf Drehna N.-L?)und Lindenau (8^V von Nuhland, an der Pulsnitz, der westlichste Grtder Provinz Schlesien), kaufte im Jahre 1567 Burg und Stadt Sprembergvom Edlen v. hassenstein für 30000 Fl. und starb im Mai 1569 h.Liner seiner zahlreichen Söhne, Loth v. M., besaß das väterliche GutLindenau und starb daselbst am 20. Januar 1592h. Der Name derGattin Loths ist uns nicht bekannt, von seinen Kindern kennen wirzwei: Georg Laspar d. 6. und Gotthardh. Gotthard begegnet unsnicht mehr,- sein Bruder Georg Laspar d. A. erbt von seinem VaterHaus, Dorf und Nittersitz zu Lindenau, ebenso das benachbarte Burkers-dorf (88>V von Nuhland, 880 von Lindenau). Georg Laspar d.

»z . verkaufte das Rittergut Lindenau mit allen Zubehörungen von Johanni^ 8 1614 an aus zwölf Jahre, also bis 1626, wiederkäuslich an Tarl

^ ^ v. Kottwitz auf Köben im Kreise Steinau für 42000 Fl. Noch vor

Ablauf dieser zwölf Jahre starb Georg Laspar d. 6. mit Hinterlassungzweier Söhne - eine Tochter und zwar seine zweite war am 28. Januar1602 getauft worden h:

a. Georg Laspar d. I.

b. Loth Gotthard.

Die Vormünder dieser beiden Brüder, Samuel v. holtzendorff auspretzsch" swohl Vretschen im Kreise Lübbenf und Hans Friedrichv. Minckwitz auf Drehna gaben am Tage Johannis Baptistae 1626s24. Junis das Gut Lindenau dem Gberstwachtmeister Peter v. helwigs-darf aus vier Jahre in Pacht. Dieser lieh 26000 Fl. in das Gut underhielt es dafür hppotheziert.

a. Georg Laspar d. I. v. M. trat in die Dienste des HerzogsHolstein und konnte großer Kriegsgefahr halber im Jahre 1627

von

L

0 Uöhler, Ooäsx cliplom. Busutias sup., S. 103; voehler, Neues Laus.Mag. Bd. 78, S. 2Z.

h Nnothe in seiner Geschichte des Gberlausitzer Ndels, 187Y. S. 372, sowie imNeuen Laus. Magazin Bd. 63, 5. 98 gibt als Besitz des Geschlechts v. M. irrtümlichan Thräna, NO von IVeißenberg, anstatt Herrschaft Drehna im Luckauer Nreise N.-L.-vie wenigen Nngaben Gauhes in seinem Genealogisch-Historischen Ndels-Lexicon,I. Bd., 1740, 5. 1384 über die Dberlausitzischen v. M. sind ganz unzuverlässig.

o) v. Feilitzsch, Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meißn.kldels, 1896, S. 193.

H Ebenda, 5. 195. Loth v. M. erbaute das Schloß zu Lindenau, den statt-lichen Schloßturm ließ sein Sohn Georg Laspar v. M. aufführen.Die schwarzeElster" Nr. 121 vom 3. März 1910, Beigabe zum Liebenwerdaer Nreisblatt.

5) H.-St.-N. Gen. Boo. 11350, Minckwitz, vol. I.

o)Die schwarze Elster" Nr. 121 (1910).