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Kotitz (8^V von Weißenberg), sowie das ganze vordem nach Särka ge-hörig gewesene und Allodialqualität habende Kirchlehn und patronats-recht über die Kirche zu Kotitz für 24 000 Taler. Km 5. Dezember 1791belehnt, verkaufte sie den Besitz im Jahre 1797 an Gottlieb WilhelmGrasen v. Vressler.
Ernst Haubolds Sohn war Dietrich v. M. aus Batzdorf, Sieben-eichen, Scharfenberg, geboren am 30. Januar 1769, gestorben am29. Oktober 1833, der edle deutsche Patriot, der Freund des RomantikersNovalis H.
Zur Siebeneichener Linie gehört Moritz Heinrich v. M., der SohnRudolphs auf Batzdorf, Robschütz, Tanneberg und Tula. Moritz Hein-rich, aus Batzdorf und Robschütz, kurfürstlich Sächsischer Kammerherr,Hof- und Justizrat, 1689 Gesandter aus dem Reichstage zu Regensburg,starb im Jahre 1705 im 51. Lebensjahrs. Er wurde, Wien den25. Oktober 1678, in den Reichssreiherrnstand erhoben und erhielt am8./18. Mai 1686 die kurfürstliche Anerkennung der Standeserhöhung H.vermählt war Moritz Heinrich mit Magdalena Sibplla Gräfinv. Taube, Tochter Reinhard Dietrichs Grafen v. T. (ff 6./16. Januar1681). Sie erhielt nach dem im Jahre 1694 erfolgten Tode ihres BrudersErnst Dietrich dessen Gut Wilthen (88VV von Bautzen, von Schir-giswalde), sowie das Gut Leuben mit allen pertinentien und zwar zu-folge eines Vergleichs vom 28. Rugust 1698. Im Jahre 1721 gelangteWilthen im Konkursverfahren in andern Besitz. Moritz Heinrich hattezwei Söhne: Reinhard Antonius und Ernst Haubold.
Wappen: Stammwappen: Im silbernen Schilde drei (auch vier)schwarze Balken. Helm gekrönt. Kleinod: Zwei silberne Büffelhörnermit den drei schwarzen Balken. Decken schwarz-silbern. - FreiherrlichesWappen vom Jahre 1678: Schild geviert mit Mittelschild, darin vierschwarze Balken. 1, 4: In Rot zwei gekreuzte, goldgestielte, vierzinkigeeiserne Fischgehre; 2, 3: In Gold ein linksgekehrter, gekrönter, doppelt-geschwänzter blauer Löwe, einen entwurzelten braunen Lindenstubbenmit beiderseits grünem Blatt haltend (aus dem gräflich TaubeschenWappen). Zwei gekrönte Helme: I. Zwei Vüffelhörner, geteilt wie derHerzschild; II. Gekrönter schwarzer Adler, in der rechten Klaue ein vonSchwarz, Silber und Gold geteiltes Banner haltend (aus dem gräflichTaubeschen Wappen). Decken rechts schwarz-silbern, links rot-golden.
v. Minckwitz.
Vas Osterländische uradelige Geschlecht v. Minckwitz erscheint inder Gberlausitz urkundlich zuerst gegen Ende des 13. Jahrhunderts:
ff G. L. Schmidt a. a. D. S. 338 ff. setzt ihm ein Denkmal der Lrinnernng.2) I- 5- Gauhe, Kdels - Lexicon, I. Vd., 1740, S. 1380, 1381.
-ff Gritzner, Stander-Erhebungen nnd Dnaden-kicte, II, S. 673.