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2 (1913)
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161
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v. Metzenhofen.

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v. Metzenhofen.

Über die Herkunft des Geschlechts v. M. fehlen genaue Nachrichten.

Kaspar v. haugwitz zu putzkau verkaufte im Juni 1573HansenNebur von Meczenhoff, sonsten Selwicz genandt"h, 4 Bauern,1 Gärtner und 1 Häusler im Meißnischen Dorfe Gbergurig (88^V vonBautzen) samt ihren Lrbzinsen, Fronen und Diensten, darunter einenLehnrichter mit der Befugnis zu brauen, fremde Biere einzulegen undzu verzapfen,- ferner ein Stück Fischwasser, soweit der Leute Grund undBoden geht, nebst den Lrbgerichten für den Preis von 1200 Fl.Ritterdienste hatte er nicht zu leisten. Hans Nebur v. M., kurfürst-licher Forstmeister des Meißner Kreises, kaufte von Heinrich CasparVoigt noch einen andern Teil von Gbergurig samt demDchsenholz"und erhielt ihn in der kurfürstlichen Kanzlei zu Lehn verreicht. Ritter-dienste waren auch von diesem Stück Gut nicht zu leisten, da esvom Rittergute Milchen und vom Gute Gurig bedient wurde. Rm7. März 1580 verkaufte er diesen Besitz an Caspar v. Karras. Kur-fürst Nugust schenkte Hansen 1582 das Räumicht am Heienberg inder Sächsischen Schweiz h. Im Juli 1586 unterschreibt er sich vonStolpen aus:Hanns Nebur von Metzenhosen, sunst Solwitz genandt,Gbersorstmeister des Grtts"h. Im Jahre 1604 war er Vormund derFrau Dorothea, geb. v. Rechenberg, Mitwe haugs v. hermsdors aufUlbersdorf" h Hans Nebur starb am 3. Oktober 1608. vermählt warer mit Lucrezia v. Wierandt, gen. Voigts.

EinFriederich Nebur von Metzenhossen" wohl der SohnHansens, besaß, wie der Schösser von hohnstein im Jahre 1649 demKurfürsten meldeth,ein Gütlein zu heinersdorsf (bei Sebnitz), so demgeringsten Bauergüttlein doselbst zu vergleichen"; durch wiederholtePlünderungen sei der Besitzer ganz heruntergekommen,dahero er nunin summa paupertate iezo sein Leben führet". Ls war dieser Friedrichv. N. seit dem 1. Februar 1614 vermählt mit Judith, einer TochterNoahs v. Kiesenwetter zu Elbersdorf und dessen Gattin Katharina,geb. v. Nostitz a. d. h. Rothenburg und Geheege. Judith, geboren 1582,starb zu Heinersdorf am 18. November 1632 h.

Wappen: Lin in den Lehnsakten Gbergurig befindliches SiegelHans Neburs v. M. läßt die Schildsigur nicht mehr erkennen. DasKleinod stellt einen Mannsrumpf dar.

tz Lehnsakten Gbergurig. Für Selwicz findet sich in den Lehnsakten vonGurig auch die Form Solbicz.

2) 6. Meiche, Die Burgen und vorgeschichtlichen Wohnstätten der SächsischenSchweiz, 1907, S. 329.

tz Gen. Loo. II344, Metzenhofen.

Ebenda.

h I- U. Seidemann, Überlieferungen zur Geschichte von Eschdorf, Vitters-bach und Umgegend, 1860, S. 215.

h kf.-St.-6. Gen. Iwo. II344, Metzenhofen.

tz v. Feilitzsch, Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit desMeißnischen Udels, S. 121: Laus. Magazin 1774, S. 105.

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