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v. Nletzradt.
v. Nletzradt.
Die v. Metzradt sind nach der heutigen Annahme um die Mittedes 13. Jahrhunderts vom Niederrhein in die Gberlausitz eingewandert h.
Wir versuchen auf den folgenden Blättern die Geschichte des Geschlechtsungefähr vom Anfang des 17. Jahrhunderts an zur Darstellung zubringen, die wegen des nicht seltenen Vorkommens der gleichen Vor-namen bei verschiedenen Personen und des häufigen Wechsels des Güter-besitzes mitunter keine geringen Schwierigkeiten bot.
I. Linie Milkel-Hermsdorf —Nollm —Lrosta.
von den vier Gebrüdern Jakob, David, Georg und Nikolv. IN., die ihr Gut Milkel (bMO von Bautzen) im Jahre 1598 ver-kauft hatten, war Nikol vor dem Jahre 1609 gestorben, David saßaus Grosta (8 von Milkel). Er starb um das Jahr 1633 mit Hinter-lassung der Witwe, während sein Sohn, wie Christoph v. M. aus Neu-wiese dem Landeshauptmann mitteilte, bereits vorher gestorben war.
Georg v. M., der an dritter Stelle genannte der vier Brüder, aufhermsdors von Milkel, OblO von Nönigswartha) gesessen, warum das Jahr 1615 gestorben und hatte neben einem mündigen SohneFriedrich Balthasar, zwei unmündige Söhne hinterlassen: Lasparund Heinrich. Diese beiden erhielten am 17. September 1615 über dieväterlichen Güter hermsdors, Dppitz von Milkel), Bocka bei
Luppa (80 von Nönigswartha), Dubrau (80 von Nönigswartha)einen Mutzettel^). Der bereits mündige Sohn Georgs, FriedrichBalthasar v. M. zu Hermsdorf, wurde nach seines Vaters Tode zuseinem Anteil am 31. August 1615 belehnt mit den Gütern Hermsdorf,Dppitz, Dubrau und Bocka b). Friedrich Balzer verkaufte sein ganzesGut und Vorwerk Bocka samt allen pertinentien, besonders auch dasganze Dorf Nlein-Dubrau mit Dber- und Niedergerichten rc. an denLandesältesten Christoph v. Minckwitz auf Nadibor, der am 30. Mai1626 belehnt wurde h.
Jakob v. M., der zuerst genannte der vier Brüder, auf Neuwiese(>I^V von Hoyerswerda, an der schwarzen Elster), hatte seinen Anteilam Gütlein Trost« seinem Bruder David abgetreten, der am 6. März1617 belehnt wurdet. Einen Thristoph v. M., der ausdrücklich alsauf Neuwiese gesessen bezeichnet wird"), dürfen wir wohl mit Sicherheitals Jakobs Sohn annehmen. Vieser Christoph aus Neuwiese, „Vetter"
tz vergl. über die ältere Geschichte des Geschlechts v. IN. in der Gberlausitz vonseinem ersten Auftreten an bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts: Nnothe im NeuenLaus. Nlag. Bd. 44, 5. 161 ff., in seiner Geschichte des Dberlausitzer Adels, 1874,5. 360 ff., sowie im Neuen Laus. Nlag. Bd. 63, 5. 43 ff.
2) ks.-Lt.-A. Boo. 4545, verzeichnüss der Lehen und Leibgedinge in Gberlausitzäs ac> 1604-1617, Zol. 261b.
2) Ebenda, Fol. 254 b.
h ks-°5t.-A. Boo. 4552, Die Natibor-Nlinckwitzischen dem kserrn v. Biebersteinzu Lehn gehende Güther zu Natibor und Nlalsitz betr., S. 122.
h H.-Lt.-A. Boo. 4545, verzeichnüss der Lehen rc., Zol. 315b.
o) Lehnsakten Grosta.