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2 (1913)
Entstehung
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157
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v. Meirich.

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die rechte Achsel gelegte und an einem holzfarbenen Stiele befestigte,eisenfarbene Sense hält, die linke Hand dagegen in die Seite stemmt;in der rechten obern Ecke des Schildes schwebt ein goldener achteckigerStern. Auf dem Schilde ruhet ein freiofsener, rechts gekehrter, blauangelausener, roth gefütterter, mit goldenem Kleinod und beiderseits vonSilber und Blau vermischt herabhangenden Decken gezierter adlicherTurniershelm, auf welchem zwischen zwei Hirschgeweihen von fünf Endenund natürlicher Farbe ein gerade vorwärts gekehrter, mit Gold ver-zierter, bis an die Knie halbhervorkommender geharnischter Mann erscheint,welcher in der zum hiebe ausgehobenen rechten Hand ein Schwert aneinem goldenen Griffe hält, an dem linken Arme aber einen goldenenovalen Schild, gerade vorwärts gekehrt, trägt; um den Leib desselbenist eine rothe Binde mit zur Linken abwärts Hangenden Enden gebunden,sowie dessen Helm zwei rothe, über einander gestellte Straußfedernzieren" .... Abbildung des Wappens in Tyroffs wappenbuch derSächsischen Staaten, IV. Band, 1855, Tas. 62.

v. Meirich (v. Meyrich).

Vas Geschlecht Meirich stammt aus Laubanh. Andreas M. I.wurde 1583 Laubaner Bürgermeister und starb am 2. Oktober 1586.Er war zweimal vermählt und hatte fünf Söhne: Friedrich, Stadt-richter in Oppenheim, Christoph, Sekretär in der kaiserlichen hof-kriegskanzlei, Matthäus, Ratsherr in Lauban, LIias, Apotheker,dann Bürgermeister von Oppenheim, und Andreas II.

Seine Verdienste in kaiserlichen Kriegsdiensten mögen wohl dieVeranlassung gegeben haben, daß Andreas I. und sein zweiter SohnChristoph von Kaiser Rudolph II., Wien den 7. Mai 1581, in den Reichs-adelsstand erhoben wurden.

Andreas II., der fünfte Sohn seines gleichnamigen Vaters, warBürger und Kürschner in Lauban, vermählte sich 1611 mit UrsulaHosemann und hatte vier Söhne, von denen drei: Elias, Samuelund Andreas III. besondere Linien stifteten.

-V. Die ältere Görlitzer Linie. Elias M?), geboren zu Laubanam 1, Mai 1613, wurde Pfarrer in Dber-Vielau, penzig, 1644 Diakonusin Görlitz, 1669 Pastor Primarius daselbst und starb vom. XVI. postDrinit. 1669 s6. Oktobers nachdem er auf der Kanzel vom Schlage ge-troffen worden. Er war verheiratet mit Rosina, Tochter des GörlitzerDiakonus Michael Ficenus. Eine zweite Ehe beabsichtigte er einzugehen

l) Ioh. Hortzschanskp, von einigen Familien in Görlitz, welche Kdels- oderWappenbriefe erhalten haben, 1783, S. 15: Lhr. Unauthe, Dank- und Lhrenmaal,dem . . . Herrn Samuel Meirich, 4. tl. vr. . . . o. J.; Fritsch, kllte

Görlitzer Geschlechter, o. I., S. 33; verzeichniß Dberlaus. Urkunden, II, S. 229.

h S. Großer, Lausitzische Merckwürdigkeiten, 1714, II, S. 59; R. G. viet-mann, Priesterschaft in dem Markgrafthum Gberlausitz sI777f, 5.200; Gtto, Lexikonder Vberlaus. Schriftsteller und Künstler, II. Bd., 1802, S. 557.