Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
Seite
158
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v. Mermeth.

mitRosina Gehler, Tochter des Görlitzer Bürgermeisters Bartholomäus G.,Witwe des Stadtschreibers Sebastian Schöne. Der 7. Oktober 1669 warals Hochzeitstag festgesetzt, am Tage zuvor starb er. Tr hatte zweiSöhne und zwei Töchter. Sein Sohn LIias d. I.h pflanzte den Stammfort. Geboren am 20. Mai 1647, studierte er in Leipzig, wurde Na§.pkil. und starb am 13. November 1704. Tr besaß das Erbgut Vber-Moys(80 von Görlitz), vermählt war er: I. mit Sophia verw. Gehler, geb.Nesen, gestorben am 12. September 1689,' II. mit Dorothea SabinaLmerich. von seinen sieben Kindern erster Ehe überlebten ihn sechs.Der eine Sohn Elias Gottfried, ü. II. 0., übernahm Gber-Moys.Geboren am 20. August 1696, starb er am 10. Juni 1740. Vermähltwar er mit Lhristiane Dorothea Gehler, Tochter des BartholomäusG. aus Ludwigsdorf und Leopoldshain.

L. Die jüngere Görlitzer Linie. Samuel M., der zweiteSohn Andreas' II., geboren zu Lauban am 29. November 1618, gestorbenam 5. Juli 1689, landvogteilicher Nentschösser in Görlitz. Mit seinerGattin Nosina geb. Krieger, geboren zu Dresden am 24. August 1624,gestorben am 21. Juli 1700, hatte er in vier und vierzigjähriger Eheacht Kinder, von denen wir die beiden folgenden erwähnen:

a. Daniel, geboren am 22. September 1648, gestorben am20. September 1712, vr. juv., Senator, Stadtrichter in Görlitz.

d. Andreas 2 ), geboren am 16. März 1669, gestorben am9. Juli 1703 im Alter von 44 Jahren, Syndikus in Görlitz, von seinendrei Kindern ist zu erwähnen Gotthard Samuels, geboren am 6. Juli1702, gestorben am 24. April 1750, ^1. II. Dr., Skabin in Görlitz, ver-mählt mit Helena Tugendreich Emerich.

6. Die Geibsdorfer Linie. Andreas III.H, der dritte SohnAndreas' II., geboren zu Lauban am 6. Mai 1626, gestorben am 16. August1680, war Pfarrer zu Geibsdors. Regina Hossmann war seine Gattin.

Wappen: Schild geteilt von Silber und Rot. Oben ein wachsenderMohr mit einem goldenen Ring um den hals, einen roten gewundenenBausch mit absliegenden Enden auf dem Haupte tragend, die Linke indie Hüfte gestemmt, die Rechte trägt einen Stengel mit drei roten Rosen.Untenmit der Spitze über sich gewendet ein weißer oder silberfarbenerSpickei, in dessen Mitte eine rothe und zu jeder Seite eine weiße Rose".Helm gekrönt. Kleinod: Der wachsende Mohr wie im Schilde. Deckenrot-silbern. Siebmacher, IV, Tas. 123, Nr. 8 unter denGeadelten".

v. Mermeth.

Die Gebrüder Georg Wilhelm, Taspar Siegmund, JohannGeorg und Ferdinand Sebastian v. Mermeth und Jacobsdors

tz Vtto a. a. D. II, S. 858.

2) Gtto a. a. tv. II, S. 557.

y Ebenda, 5. 558.

tz Ebenda, 5. 556.