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v. Lützelburg.
von Wigand v. L. das Rittergut Csuatitz samt pertinentien am 10. Mai1661 für 4000 Taler*). Tr behielt sich nur die Jurisdiktion, Jagd undSchutzobrigkeit „samt anderen Regalien, dergleichen Bauersleute ohne dasnicht fähig sein können", all clies vitse vor. RIs Schutzgeld erhielt erjährlich sechs Taler. Im folgenden Jahre, 1666, kaufte Wigand vonFriedrich Rdolph v. Haugwitz auch noch das Gut Groß-Dubrau (bl vonNieder-Gurig, IMO von Bautzen). Wigand kaufte ferner am I.Mai1676 von Hans (Otto v. ponickau dessen Gut Doberschütz (SO vonNieder-Gurig, blO von Bautzen) und erhielt es am 22. September 1677zu Lehn verreicht,- in demselben Jahre wurde das Gut in Erbe verwandelt.
Wigand wurde zugleich mit seinem Vetter Friedrich Wilhelmv. L., Wien den 1. Dezember 1666, in den Reichsfreiherrnstand erhoben;die kurfürstliche Anerkennung erfolgte am 22. Januar 1666 h.
Wigand Frhr. v. L. starb zu Nieder-Gurig im Jahre 1678 undwurde als Katholik in der Petrikirche zu Bautzen unter Beteiligungvieler Fremder begraben °).
Wigand scheint dreimal vermählt gewesen zu sein: I. mit MariaKatharina v. Dssa, Tochter des kaiserlichen Kriegsrats und Feld-marschall - Leutnants Wolf Rudolph v. G.h; II. Dresden am 5. Februar1666 mit Rnna Margarethe Freiin v. Tallenberg, Tochter desGberhofmarschalls Lurt Reinicke Freiherrn v. T. Sie starb am 2. Juli1671h; III. mit Rnna Iuditha Freiin v. Schönburg a. d. h. penig,geboren am 24. Juni 1641°).
Wigand hinterließ zwei Kinder:
1. Rmalie Thristiane, vermählt am 29. April 1692h mitFriedrich Siegismund Grafen zu Solms-Baruth.
2. Wigand d. I., geboren 1679°). Die Geschwister teilten sichso in die väterlichen Güter, daß Wigand Nieder-Gurig, Groß- undKlein-Dubrau übernahm, während Doberschütz gemeinsam an ihnund seine Schwester fiel. Sie trat indessen ihren Anteil an Doberschützihrem Bruder ab. Wigand d. I. starb bereits am 24. September/4. (Ok-tober 1699, noch unmündig, in Paris und hinterließ seine einzige Schwesterals alleinige Erbin.
tz Liehe über diesen Freikauf Neues Laus. Mag. Bd. 75, 5. 70.
2) Gritzner, Standes-Lrhebungen und Gnaden-Ncte, 1881, II, 5.672.
») wilke, Lhronik der Stadt Budissin, 1845, S. 415.h ks.-Lt.-N. Gen. Noo. 11538, Lützelburg.
h NI. Geier, Leichenpredigt auf L. R. Frhrn. v. Lallenberg, 1673; k).-St.-6.Gen. Roo. 11338, Lützelburg; v. Feilitzsch, Zur Familiengeschichte des Deutschen,insonderheit des Meißnischen Ndels, 1846, 5. 44.
I. ksübner, Genealogische Tabellen, II. Teil, 1727, Taf. 658. Lie ist esvielleicht, die, als „Frau Vberst v. Lützelburg" bezeichnet, 1674 in der Domkirche zuBautzen bestattet wurde. Nrchiv des vomstifts zu Bautzen, Roo. 64, Nr. 115, Ncta,Oie Begräbnisstellen bei Lt. Petri betreffend, 1585 — 1643.
0 I. ksübner a. a. V. II, Taf. 400.
h Falls dieses den Lehnsakten Nieder-Gurig entnommene Geburtsdatum richtigist, so ist Wigand d. I., die Richtigkeit der Nngabe des Todesjahrs seines Vaters(1678, siehe oben) vorausgesetzt, ein postüumus.