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v. Lüttichau.
und Ackern des genannten v. Schreibersdorfs zu Lohsa samt der Förstereisowie dem Häuschen, in dem er gewohnt, auch mit dem Hause seinerMutter, „welches sie neben einem Stücklein jWiesej und zwei StückleinAcker ihres Lebens Zeit zu gebrauchen" shatjh. Mit Siegmundv. Falkenhain ging Mols Friedrich im Jahre 1613 einen Tauschvertragein: Tr trat dem v. Falkenhain viertehalb Hüfner zu Neida (bl vonLohsa) samt Diensten und Zinsen ab und verkaufte ihm „srepe Axt aufseiner heyde" und erwarb dafür von ihm (v. Falkenhain) dessen halbenKretscham „Komerugk" samt Vierschank, nebst sechs Gärtnern und einemHäusler zu Lohsa. Am 20. März 1613 wurden beide belehnth. Indemselben Jahre (1613) trat ferner Milhelm v. Schreibersdorff dem WolfFriedrich v. L. seine Gerechtigkeit der freien Jagd und dieser jenem dieGerechtigkeit der freien Axt auf der Neuhammerschen Heide ab. Am27. April 1613 ließen sie die Lehn reciproce aus und erhielten sie
reciproce verreicht h. Noch vor der Belehnung verkaufte Mols Friedrichdie soeben erworbene freie Jagd aus der Neuhammerschen Heide an Hansv. Warnsdorfh. Seine ungünstigen Vermögensverhältnisse veranlaßtenWolf Friedrich von dem eben genannten Hans v. Warnsdorf aus Kuhna2000 Taler zu leihen. Megen dieser Schuld erging über sein ganzes
Gut Lohsa samt dazu gehörigen Dörfern, an Lehn und Erbe, Gunst am3. Juni 1613h. Und wegen des Leibzinses an 600 FI., den er seinerMutter schuldig war, erhielt er am 27. März 1614 Gunst über seineGüter °). So sah sich Mols Friedrich endlich genötigt sein Gut Lohsazu verkaufen: Joachim v. Gersdorff erwarb es, wurde am 18. Gktober1615 belehnt h und überließ Mols Friedrich tauschweise das Gut Buch-walde (!4VV von Varuth, blWvon Weißenberg). Am 18. Dezember 1615mit Buchwalde belehnt h, verkaufte Molf Friedrich im nächsten Jahreseine ganze Holzgerechtigkeit am Taucherteiche daselbst an Thristophv. Nostitz zu Leichnam h. Mols Friedrich erwarb ferner von Hans
v. Luttitz auf Litschen ein Vurglehnhaus in Bautzen und wurde am
22. Februar 1618 belehnt. Kurz vor seinem Tode endlich kaufte ervon Hiob v. Bomsdorff aus Lohsa und Niemitsch das Gut Dauban(14 von Weißenberg) für 10500 Taler, ohne indessen eine Anzahlungzu leisten. Tr starb im April 1628 (1629?). vermählt war er:I. mit . . . wohl aus dem Geschlecht von Gersdorff stammend. Siestarb am 6. August 1620. Ihr stark verwittertes Epitaph befindet sich nochjetzt in Baruth^),- ll. mit Katharina geb. v. Kindisch (Kintsch), Tochter
0 Ebenda, Fol. 85b.
-) Ebenda, Fol. 200, 200 b.
') Ebenda, Fol. 203b.
0 Ebenda, Fol. 208.
h Ebenda, Fol. 211b.
°) Ebenda, Fol. 223.
h Ebenda, Fol. 265.
h Ebenda, Fol. 264b.
») Ebenda, Fol. 291.
>") Gurlitt, Bau- und Bnnstdenkinäler Lachjens, 31. Heft, Nmlstzauptmann-ichast Bautzen, 8.3. Nach Gen. Boo. 11337, Bol. I, Btammtafel, war
IVoif Friedrichs Gattin: Maria 8nbinn v. Minckwitz n. d. H. „vörrenhcunersdorf"