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2 (1913)
Entstehung
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v. Lüttichau.

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Salzenforst. Ls hielt sich damals, wohl wegen Pestgefahr, in Salzen-forst seines Sohnes Weib, seine Tochter und ein Sohn aush. Wirwissen nicht, in welchem Verwandtschaftsverhältnis zu Henrich jenerDavid v. L. aus Nackel (OblO von Bautzen, VVblVV von Weißenberg)steht, der am 1. Juli 1585 von Frau Margarethe v. haugwitz, geb.v. Schreibersdorff, der Witwe Balthasars v. haugwitz auf Nedaschütz,ihr Gut in Salzenforst für llOO Mark kaufte, aber bereits in derNacht zum l7. Oktober desselben Jahres aus seiner neu erworbenenBesitzung verschied. Da er den Kaufpreis noch nicht erlegt hatte, sonahm Frau v. haugwitz däs Gut wieder in ihren Besitz. David v. L.war vermählt mit der Schwester Bennos v. helwigsdorff aus Großgrabe'I. Zur Linie Weißbach gehört auch Jacobv. Lottichaw", der vonHans v. helwigsdorff zu Wiednitz das Dorf Skaska (IMO von Kamenz)kaufte und es am 4. Mai 1563 zu Lehn verreicht erhielt. Sn demselbenJahre erscheint Jacob als Besitzer von Petershain (W von Kamenz):Seine Gläubiger, die Gebrüder v. Leubnitz, erhielten am Montag nachElisabeth 1563 f22. Novembers Gunst über 200 Mark gegen Jacobbiß zu ablosung der gelde"^).

Seisried v. L. a. d. h. Kmehlen erwarb zu den bereits in seinemBesitz befindlichen Anteilen von Lohsa (80 von Hoyerswerda) im Jahre1583 noch den Anteil Hansens v. Luttitz hinzuh. Er war vermählt mitAnna v. Schönberg, Tochter Heinrichs v. Sch. aus Zschochau und seinerGattin Elisabeth geb. v. Einsiedel a. d. h. Gnandsteins. Siegfried hinter-ließ neben anderen Kindern auch zwei Söhne (III):

I: Hans Heinrich. Er besaß das alte Stammgut Kmehlen undhatte zwei Söhne: Hans Siegfried und Heinrich Friedrich. Wegendes Gutes seines Bruders Buchwalde erhielt Hans Heinrich 162Y eineLehnsmutungsrekognition.

II. Wolf Friedrich. Sn seinem Besitz befand sich das GutLohsa, soweit es seinem Vater zugehört hatte. Durch wiederholteKäufe, Verkäufe und Tauschhandlungen veränderte er innerhalb wenigerJahre seinen Besitzstand wesentlich. So erwarb er von Wilhelmv. Schreibersdorff zu Driewitz (80 von Lohsa) ein Stück Heide undließ es sich am 24. Mai 1605 zu Lehn reichen °), so verkaufte er eineWiese bei demSpanholze" im Jahre 1609 an Hans Thristophv. ponickau auf Königswartha h. Dafür ließ sich Wolf Friedrich am15. Dezember 1609 belehnen mit den Ländereien, die er von Albrechtv. Schreibersdorffzum Neuenhoff" (Neuhos ist ein Vorwerk von Weiß-kollm, 080 von Hoyerswerda) gekauft hatte, nämlich mit allen Wiesen

>) Nkten Salzenforst im Vomstiftsarchiv zu Bautzen.

'-) Wöchentliche Beilage der Bautzner Nachrichten, Nr. 48 vom 27. November 1897.2) Y.-St.-N. Noo. 9549, particularregister, Inhalts ic., Zol. l5, 26.h ttnothe, Neues Laus. Mag. Bd. 63, 5. 88.ö) k).-5t.-N. Gen. I>no. 11337, Lüttichau, vol. I, Stammtafel.

Y.-St.-N. Noo. 9545, Verzeichnis; der Lehen und Leibgedinge in Olber-lousitz No uo 160417, Fol. 10.

") Ebenda, Zol. 77d.